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Ellzee: Doch keine Jagdwilderei nach Wildunfall

Zunächst wurde nach einem Wildunfall am 22.03.2022 zwischen Ellzee und Behlingen von einer Jagdwilderei ausgegangen, doch zwischenzeitlich liegen neue Erkenntnisse vor.
Am 23.03.2022 teile die Polizei Günzurg mit, dass es am 22.03.2022, gegen 16.15 Uhr auf der Kreisstraße GZ 1 zwischen Ellzee und Behlingen, etwa auf der Höhe des Bahnhofs Ellzee, zu einem Wildunfall gekommen war. Eine Pkw-Fahrerin war mit einem Reh zusammengestoßen, welches die Fahrbahn überquerte. Das Reh wurde dabei getötet. An dem Pkw der Frau entstand ein Sachschaden von ungefähr 1.000 Euro. Nachdem das Reh von der Fahrbahn entfernt worden war, setzte die Pkw-Fahrerin, die den Unfall der Polizei mitteilte, ihre Fahrt fort. Der zuständige Jagdpächter wurde verständigt. Dieser konnte das Reh jedoch an der Unfallstelle nicht mehr auffinden.

Der Anfangsverdacht bestätigte sich nicht
Es war somit davon auszugehen, dass ein bislang unbekannter Täter das tote Reh unberechtigt an sich genommen hatte. Die Ermittlungen haben nun ergeben, dass das Reh tatsächlich von einem anderweitig Berechtigten mitgenommen worden war und eine Jagdwilderei somit ausgeschlossen werden konnte.

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