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Transporter kippt nach Unfall auf der A7 bei Memmingen um

Wegen einer Ablenkung durch das Radio geriet ein VW-Transporter auf der A7 von der Fahrbahn ab, rutschte über die Leitplanke und kippte quer über beide Fahrstreifen.

Am frühen Sonntagmorgen kam es gegen 4:40 Uhr auf der A7 in Fahrtrichtung Kassel, zwischen der Anschlussstelle Memmingen-Süd und dem Autobahnkreuz, zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein VW-Transporter erheblich beschädigt wurde. Ein 37-jähriger Fahrer war mit seinem Transporter auf dem rechten Fahrstreifen der an dieser Stelle zweispurigen Autobahn unterwegs. Nach eigenen Angaben bediente er während der Fahrt das Radio und geriet dadurch zu weit nach rechts.

Das Fahrzeug geriet zunächst in den angrenzenden Grünstreifen und fuhr im Bereich des Beginns der rechten Leitplanke auf diese auf. Dabei wurde die rechte Fahrzeugseite des Transporters auf die Leitplanke gehoben. Das Fahrzeug schlitterte anschließend auf der Leitplanke über eine Strecke von etwa 150 Metern, bevor es auf die linke Seite kippte und quer über beide Fahrstreifen zum Liegen kam.

Die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer fuhren mit angepasster Geschwindigkeit und erkannten das quer liegende Fahrzeug rechtzeitig, sodass es zu keiner weiteren Kollision kam. Der Transporter war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Gesamtschaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt.

Die Autobahnmeisterei Memmingen leitete den Verkehr am Unfallfahrzeug vorbei. Für die Bergung des Transporters musste die Fahrbahn kurzzeitig gesperrt werden. Die Ermittlungen zu dem Unfall führt die Autobahnpolizeistation Memmingen.

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