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Drogenhandel: Kriminalpolizei Passau durchsucht mehrere Wohnungen im Landkreis Passau

Nach einem Verfahren vor dem Landgericht Deggendorf deckten Ermittlungen weitere mutmaßliche Tatverdächtige auf, gegen zwei von ihnen wurden nun Haftbefehle vollzogen.

Die Kriminalpolizeiinspektion Passau hat am Donnerstag, den 10.09.2026, mehrere richterliche Durchsuchungsbeschlüsse wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln vollzogen. Die Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren, das Ende August 2026 vor dem Landgericht Deggendorf verhandelt wurde.

Im Rahmen umfangreicher Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Passau unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Passau hatten sich Hinweise auf weitere Tatverdächtige ergeben, die im Zusammenhang mit dem Verfahren ebenfalls im Verdacht stehen, Betäubungsmittel besessen und damit Handel getrieben zu haben.

In den frühen Morgenstunden durchsuchten Einsatzkräfte der Kriminalpolizeiinspektion Passau mit Unterstützung von Spezialeinheiten mehrere Wohnungen im Landkreis Passau. Dabei wurden mehrere mobile Datenträger sichergestellt, die nun im Rahmen der weiteren Ermittlungen ausgewertet werden. Bei einem 27-jährigen Deutschen wurden zudem zwei Schlagringe aufgefunden, weshalb gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet wurde.

Gegen zwei 22 und 27 Jahre alte Tatverdächtige mit deutscher Staatsangehörigkeit wurden die von der Staatsanwaltschaft Passau beantragten Haftbefehle wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln vollzogen. Beide wurden dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Passau vorgeführt. Während der Haftbefehl gegen den 22-Jährigen erlassen wurde, setzte der Ermittlungsrichter den Haftbefehl gegen den 27-Jährigen gegen Auflagen außer Vollzug.

Die weiteren Ermittlungen werden durch das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Passau unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Passau geführt.

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