Donauwörth: Frontalkollision an Einmündung bei Auchsesheim – drei Schwerverletzte
Bei einem Abbiegevorgang kollidierten zwei Autos frontal, drei Menschen wurden schwer verletzt und mussten teils per Rettungshubschrauber in Kliniken gebracht werden.
Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Samstag, 03.10.2026, gegen 19:30 Uhr im Gemeindebereich Donauwörth. Dabei wurden drei Personen schwer verletzt.
Nach den Angaben der Polizei fuhr ein 24-jähriger Fahrer eines Pkw Daimler auf der Kreisstraße von Auchsesheim in Richtung Mertingen. An einer Einmündung wollte er nach links in Richtung Bäumenheim abbiegen. Auf dem Beifahrersitz saß der 42-jährige Halter des Fahrzeugs.
Beim Abbiegen übersah der 24-Jährige einen entgegenkommenden Pkw Opel, der von einer 18-jährigen Fahranfängerin gelenkt wurde. Im Einmündungsbereich kam es zur Frontalkollision beider Fahrzeuge. Der Daimler wurde in das angrenzende Feld geschleudert. Der Opel überschlug sich infolge der Kollision und blieb auf dem Dach im angrenzenden Feld liegen. Beim unkontrollierten Verlassen der Fahrbahn überfuhr der Opel diverse Verkehrszeichen und Leitpfosten und beschädigte diese.
Alle Unfallbeteiligten konnten ihre Fahrzeuge eigenständig verlassen. Die Insassen des Daimler wurden mit schweren Verletzungen durch zwei alarmierte Rettungshubschrauber in Kliniken nach Ulm und Augsburg geflogen. Die 18-jährige Opel-Fahrerin wurde ebenfalls mit schweren Verletzungen mit einem Rettungswagen in eine Augsburger Klinik transportiert. Mit dem Ableben der Unfallbeteiligten ist nicht zu rechnen.
Bei der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise, dass der Beifahrer des Daimlers den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt nicht ordnungsgemäß angelegt haben könnte.
Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. An beiden Fahrzeugen entstand jeweils wirtschaftlicher Totalschaden. Die Schadenshöhe an den Pkw und den beschädigten Verkehrszeichen wird auf ca. 22.000 Euro geschätzt.
Die Feuerwehren aus Auchsesheim und Donauwörth waren mit ca. 30 Einsatzkräften vor Ort. Seitens des Rettungsdienstes wurden neben den beiden Rettungshubschraubern zusätzlich zwei bodengebundene Notärzte und drei Rettungswagen an die Unfallstelle beordert. Auch der Einsatzleiter Rettungsdienst war zur Koordination der Einsatzkräfte vor Ort.
Während der Unfallaufnahme und der Versorgung der Verletzten kam es zu einer ca. dreistündigen Vollsperrung der Kreisstraße.



