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DB InfraGO nimmt Kürzungspläne im Nahverkehr zurück: ab 2028 mehr Züge

Nach Kritik aus Bayern verfolgt die DB InfraGO die zwischenzeitlich angedachte Halbierung des Nahverkehrs etwa auf der Strecke München – Augsburg nicht weiter.

Die DB InfraGO plant ab dem Jahr 2028 keine Kürzungen im Schienennahverkehr. Das geht aus ihrer Mitteilung an die Bundesnetzagentur hervor, nach der deutlich mehr Verbindungen im Nahverkehr vorgesehen sind als ursprünglich angekündigt. Das teilte das bayerische Verkehrsministerium am 12.10.2026 mit.

Zwischenzeitlich war etwa auf der Strecke München – Augsburg eine Halbierung des Nahverkehrs zur Hauptverkehrszeit angedacht. Diese Pläne verfolgt die DB InfraGO nun nicht weiter.

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter erklärte dazu: „Ich freue mich, dass die DB InfraGo zu der Einsicht gekommen ist. Ein solches Streichkonzert im Nahverkehr wäre auch niemandem zu vermitteln gewesen, gerade auf den stark nachgefragten Verbindungen rund um München. Das Schienennetz ist weitgehend öffentliches Eigentum und muss im Sinne Aller bestmöglich genutzt werden. Schließlich sind acht von zehn Fahrgästen im Nahverkehr unterwegs. Die DB InfraGO hätte sich viel Ärger sparen können, wenn sie unsere Bedenken gleich ernst genommen hätte, statt Fahrgäste und Bürgermeister wochenlang zu verunsichern. Ich freue mich, dass unser Einsatz Erfolg hatte und setze mich mit ganzer Kraft und voller Überzeugung für ein stabiles und attraktives Angebot ein. Ich bedanke mich auch ausdrücklich bei Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, für seinen Einsatz.“

Das Ministerium stellte die Mitteilung unter das Motto „Bayerischer Einsatz für den Nahverkehr wirkt!“. Bernreiter betonte demnach: „Verbindungen im Nahverkehr stärken, nicht streichen!“

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