Flughafen Memmingen: Grenzpolizei verweigert drei Kosovaren die Einreise
Gefälschte Tickets und nicht rezeptierte Medikamente: Bei der Einreisekontrolle zu einem Flug aus Pristina wurden drei Personen zurückgewiesen.
Bei der Einreisekontrolle zu einem Flug aus Pristina/Kosovo haben Beamte der Grenzpolizei Memmingen am vergangenen Donnerstag insgesamt drei Personen die Einreise nach Deutschland verweigert. Der Vorfall ereignete sich in Memmingerberg am Flughafen Memmingen.
Zwei kosovarische Schwestern legten bei der Einreisebefragung gefälschte Hotel- und Rückflugtickets vor. Damit wollten sie nach Angaben der Grenzpolizei über ihren eigentlichen Aufenthaltsgrund hinwegtäuschen. Gegen die 26-Jährige und die 20-Jährige wurden Strafverfahren eingeleitet. Zudem wurde ein zweijähriges Einreiseverbot ausgesprochen.
Auch ein 42-jähriger Kosovare konnte seinen Einreisegrund und die Dauer seines Aufenthalts nicht plausibel darlegen. Im Gepäck des Mannes fanden die Beamten außerdem verschreibungspflichtige Medikamente. Dafür hätte er nach dem Betäubungsmittelgesetz das Rezept eines Arztes benötigt, das er jedoch nicht vorweisen konnte.
Die Bearbeitung des Vorgangs übernahm der Deutsche Zoll. Der Mann muss sich nun wegen des Schmuggels von Betäubungsmittel verantworten.
Alle drei Personen wurden mit dem nächstmöglichen Flug in den Kosovo zurückgewiesen und verließen Deutschland in ihr Heimatland. Die Meldung stammt von der Grenzpolizeiinspektion Memmingen-Flughafen (GPI Memmingen-Flughafen).



