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Einbruch in Mitterfels: Tatverdächtiger nach Festnahme in Polen in Haft

Blutspuren aus einem Einfamilienhaus führten Ermittler zu einem 40-jährigen Polen, der nun aus Polen nach Deutschland überstellt wurde.

Nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Mitterfels im Landkreis Straubing-Bogen im August konnte nun einer der Tatverdächtigen ermittelt werden. Der Mann wurde in Polen festgenommen und befindet sich derzeit in Haft.

Zwischen dem 26.08. und 28.08.2026 abends verschafften sich zwei zunächst unbekannte Täter durch Einschlagen einer Terrassentür Zutritt zu einem Einfamilienhaus am Thurnweg, während die Bewohner im Urlaub waren. Nachdem sie einige Schränke und Regale durchwühlt hatten, entwendeten die Unbekannten hauptsächlich Schmuck und Elektrogeräte. Zudem verursachten sie einen Sachschaden in Höhe eines niedrigen vierstelligen Eurobetrages.

Bei der umfangreichen kriminaltechnischen Spurensicherung im Haus wurden unter anderem unbekannte Blutspuren gesichert. Diese führten nun zu einem Treffer: Sie konnten einem 40-jährigen Polen zugeordnet werden.

Die Staatsanwaltschaft Regensburg – Zweigstelle Straubing beantragte gegen den Mann einen nationalen sowie einen europäischen Untersuchungshaftbefehl, den das Amtsgericht Regensburg erließ. Der Haftbefehl konnte in Polen vollzogen werden. Der 40-Jährige wurde festgenommen und am 21.10.2026 nach Deutschland überstellt.

Bei einer Vorführung am Amtsgericht Görlitz am 21.10.2026 wurde der Haftbefehl wegen des Verdachts eines Wohnungseinbruchdiebstahls in eine Privatwohnung vollzogen. Der 40-Jährige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen zum zweiten Täter dauern derzeit an.

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