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München: Tatverdächtiger nach versuchtem Tötungsdelikt am Hauptbahnhof festgenommen

Nach einer schweren Gewalttat in der Bayerstraße nahe dem Münchner Hauptbahnhof konnte ein 20-jähriger Tatverdächtiger einen Tag später am Stachus festgenommen werden.

Am Sonntag, den 13.09.2026, wurde gegen 01:15 Uhr eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion 14 (Westend) in der Bayerstraße im Münchner Stadtteil Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt auf eine verletzte Person aufmerksam. Mitarbeiter der DB-Sicherheit befanden sich bereits vor Ort und leisteten Erste Hilfe. Bei dem Verletzten handelt es sich um einen 24-jährigen Jordanier mit Wohnsitz in München, der zahlreiche Verletzungen am Oberkörper aufwies. Zeugen konnten der Polizei einen Tatverdächtigen beschreiben, der dem Mann die Verletzungen zugefügt haben soll und anschließend flüchtete.

Der Geschädigte wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Sein Zustand ist stabil, eine Lebensgefahr besteht derzeit nicht. Am abgesperrten Tatort führten Beamte Spurensicherungsmaßnahmen durch. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Tatverdächtigen blieb zunächst ohne Erfolg.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnte der Tatverdächtige durch Beamte des zuständigen Kommissariats 11 identifiziert werden. Es handelt sich um einen 20-jährigen Jemeniten mit Wohnsitz in Fürstenfeldbruck. Ein Ermittlungsrichter erließ daraufhin Haftbefehl gegen den Mann wegen versuchten Totschlags.

Am Montag gegen 20:45 Uhr wurde der Tatverdächtige von einer Zeugin am Stachus wiedererkannt. Die daraufhin verständigte Polizei nahm den Mann noch vor Ort fest. Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei sucht weiterhin nach Zeugen: Wer im genannten Zeitraum im Bereich Bayerstraße und Hauptbahnhof (Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit dem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, unter der Telefonnummer 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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