Drogenhandel in Coburg aufgedeckt: 50-Jähriger in Untersuchungshaft
Bei einer Wohnungsdurchsuchung im Umfeld des Coburger Bahnhofs stellte die Polizei mehrere hundert Gramm Marihuana sowie diverse Waffen sicher.
Zivile Polizeibeamte haben in Coburg mutmaßlichen Drogenhandel aufgedeckt. Am Dienstag, 22. September, gegen 13.30 Uhr, fiel zivilen Beamten der Zentralen Einsatzdienste Coburg reger Verkehr an einem Anwesen im Umfeld des Coburger Bahnhofs auf. Zudem entdeckten die Polizisten im Garten mehrere Cannabispflanzen unterschiedlicher Größe. Die Feststellungen ließen den Verdacht aufkommen, dass aus dem Anwesen heraus mit Cannabis gehandelt werden könnte.
Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung stellten die Einsatzkräfte eine größere Menge Marihuana sicher. Da die Menge im mittleren dreistelligen Grammbereich liegt und entsprechendes Verpackungsmaterial gefunden wurde, erhärtete sich der Verdacht des unerlaubten Cannabishandels.
Zusätzlich fanden die Beamten in der Wohnung mehrere Waffen und gefährliche Gegenstände – unter anderem einen Dolch, einen Morgenstern, ein Einhandmesser, Pfefferspray und einen Böller. Hier besteht der Verdacht auf mehrere Verstöße nach dem Waffen- und Sprengstoffgesetz.
Darüber hinaus stellten die Ermittler Medikamente sicher, die noch genauer untersucht werden müssen.
Die Beamten nahmen den 50-jährigen jordanischen Tatverdächtigen vorläufig fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg erließ ein Ermittlungsrichter Haftbefehl gegen den Mann. Er befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.
Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Coburg unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Coburg.



