Passau: Sechs Kilogramm Kokain bei Verkehrskontrolle auf der A3 entdeckt
Bei einer verdachtsunabhängigen Kontrolle auf der Autobahn 3 stießen Beamte der Verkehrspolizei auf ein Versteck mit einer erheblichen Menge Rauschgift.
Bei einer Verkehrskontrolle auf der BAB A3 in Höhe Passau haben Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Passau eine größere Menge Kokain sichergestellt. Kontrolliert wurde der Fahrer eines niederländischen Alfa Romeo.
Wie die Polizei mitteilte, wurde der 22-jährige Niederländer am Samstag, 26. September 2026, gegen 22.00 Uhr auf dem Parkplatz Hammerbach in Fahrtrichtung Österreich einer verdachtsunabhängigen Kontrolle durch eine Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion (VPI) Passau unterzogen. Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten in einem Versteck insgesamt rund sechs Kilogramm Kokain.
Der Fahrer wurde noch vor Ort vorläufig festgenommen. Das Kokain, das Fahrzeug sowie das Mobiltelefon des Mannes wurden sichergestellt. Weitere Überprüfungen in den Niederlanden ergaben zudem, dass die niederländische Fahrerlaubnis des Mannes seit August 2026 offenbar nicht mehr gültig war.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Passau erließ der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Passau am Sonntag, 27. September 2026, Haftbefehl unter anderem wegen des dringenden Tatverdachts der Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Der Niederländer wurde anschließend in eine bayerische Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen von Kripo und Staatsanwaltschaft Passau dauern an.
Zuständig: Verkehrspolizeiinspektion Passau / Kripo Passau



