Brandattacke auf Gebäudekomplex in München: Zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft
Nach einem mutmaßlichen Brandanschlag auf einen Gebäudekomplex in München wurden zwei Verdächtige dem Ermittlungsrichter vorgeführt und in Untersuchungshaft genommen.
Nach der mutmaßlichen Brandattacke auf einen Gebäudekomplex in München in der Nacht auf Donnerstag, den 3. September 2026, sind die beiden vorläufig festgenommenen Tatverdächtigen dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts München vorgeführt worden. Dieser erließ auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft München – Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) – jeweils Haftbefehl gegen die beiden Beschuldigten.
Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um eine 28-jährige Frau sowie einen 38-jährigen Mann, beide bulgarische Staatsangehörige. Ihnen wird in den Haftbefehlen Sachbeschädigung sowie versuchte Brandstiftung zur Last gelegt. Beide wurden mittlerweile in verschiedene bayerische Justizvollzugsanstalten überstellt.
Im Zuge der Ermittlungen wurden mit Unterstützung von Spezialeinheiten am gestrigen Tag zudem drei Wohnungen im Landkreis München durchsucht. Dabei stellten die Einsatzkräfte zahlreiche Gegenstände sicher, die nun im Rahmen der weiteren Ermittlungen untersucht und ausgewertet werden.
Die Generalstaatsanwaltschaft München bittet um Verständnis, dass aufgrund der laufenden Ermittlungen derzeit keine weiteren Auskünfte erteilt werden können. Es gilt weiterhin die Unschuldsvermutung.



