Festnahme nach exhibitionistischer Handlung auf Spielplatz in der Münchner Altstadt
Eine Mutter verständigte mit ihrer zweijährigen Tochter den Polizeinotruf, nachdem ein Unbekannter auf einem Spielplatz sexuelle Handlungen an sich vorgenommen haben soll.
Am Donnerstag, 15.10.2026, gegen 15:10 Uhr, befand sich eine 37-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München gemeinsam mit ihrer 2-jährigen Tochter auf einem Kinderspielplatz im Bereich der Herzog-Wilhelm-Straße in der Münchner Altstadt.
Dort bemerkte sie einen ihr unbekannten Mann, der sich auf eine Parkbank am Spielplatz setzte. In der Folge legte der Mann eine Jacke über seinen Schoß und begann, an sich selbst sexuelle Handlungen vorzunehmen, wobei er Augenkontakt zur 37-Jährigen suchte. Da der Mann seine Handlungen auch nach einem Platzwechsel der 37-Jährigen nicht einstellte, entfernte sie sich und verständigte den Polizeinotruf 110.
Eine sofort zur Einsatzörtlichkeit geschickte Streife der Münchner Polizei konnte den Tatverdächtigen dort antreffen und festnehmen. Es handelt sich um einen 70-Jährigen mit bulgarischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland.
Er wurde wegen des sexuellen Missbrauchs von Kindern ohne Körperkontakt und wegen der exhibitionistischen Handlung angezeigt und in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München verbracht. Im Laufe des Tages wird er laut Polizeibericht einem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.
Das Kommissariat 17 des Polizeipräsidiums München hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zuständig: Polizeipräsidium München, Kommissariat 17



