Landwirtschaftliche Halle bei Vilsbiburg brennt vollständig aus
Bei einem Großbrand in einem landwirtschaftlichen Anwesen nahe Vilsbiburg entstand am Sonntag ein Sachschaden im Millionenbereich, fünf Feuerwehrleute wurden leicht verletzt.
Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sind am Sonntagmittag zu einem landwirtschaftlichen Anwesen neben Vilsbiburg im Landkreis Landshut alarmiert worden. Dort war eine als Heulager genutzte Halle in Brand geraten.
Nach bisherigen Erkenntnissen brach das Feuer gegen 11.15 Uhr aus. Die Halle stand innerhalb kürzester Zeit in Vollbrand und brannte vollständig aus. Ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude konnte durch das Eingreifen der umliegenden Feuerwehren verhindert werden.
Da Teile der Halle im Zuge des Brandes einstürzten, musste das Gebäude im weiteren Verlauf mit schwerem Gerät abgebrochen werden, um sämtliche Glutnester ablöschen zu können. Dafür wurde das Technische Hilfswerk hinzugezogen. Die Lösch- und Aufräumarbeiten sollten sich bis in den Folgetag ziehen.
Bei den Löscharbeiten erlitten fünf Feuerwehrkräfte leichte Verletzungen. Weitere Verletzte gab es nach derzeitigem Kenntnisstand nicht. Die auf dem Hof untergebrachten Tiere blieben unversehrt.
Der an dem landwirtschaftlichen Anwesen entstandene Sachschaden wird ersten Schätzungen zufolge auf einen Millionenbetrag beziffert. In der Spitze waren rund 150 Einsatzkräfte verschiedener Hilfsorganisationen vor Ort.
Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Landshut machten sich noch am Nachmittag ein Bild von der Brandörtlichkeit. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern nach Angaben der Polizeiinspektion Vilsbiburg derzeit an.
Zuständig: Polizeiinspektion Vilsbiburg / Kriminalpolizeiinspektion Landshut



