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Lichtenfels/Schney: Innenminister Herrmann beim MAIN-Katastrophenschutztag und zur Einweihung des neuen Katastrophenschutzzentrums

Welche Bedeutung der bayerische Innenminister dem neuen Katastrophenschutzzentrum und dem Ehrenamt beimisst, zeigen seine Aussagen bei der Einweihung.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat am MAIN-Katastrophenschutztag und an der Einweihung des neuen Katastrophenschutzzentrums des Landkreises Lichtenfels in Lichtenfels/Schney teilgenommen (Pressemitteilung 347/2026 vom 11.10.2026). Nach Angaben der Mitteilung findet der MAIN-Katastrophenschutztag anlässlich der Einweihung statt. Herrmann bezeichnete die Einrichtung als „starkes Zeichen der Vorsorge, Handlungsfähigkeit und Verantwortung“.

„Das neue Katastrophenschutzzentrum, das als interkommunale Einrichtung mit der Stadt Lichtenfels betrieben wird, ist ein starkes Zeichen der Vorsorge, der Handlungsfähigkeit und der Verantwortung, die wir als Staat und Gesellschaft füreinander tragen“, sagte der Innenminister. Unwetterbedingte Großschadenslagen wie die Starkregenereignisse im Juni 2024 mit 460 Einsätzen in Stadt und Landkreis Lichtenfels sowie die zunehmenden Wald- und Vegetationsbrände seien laut Herrmann ein klarer Beleg dafür, dass der Katastrophenschutz immer wichtiger werde. Zugleich bringe auch die veränderte geopolitische Lage große Herausforderungen für die Innere Sicherheit und die Zivile Verteidigung mit sich.

„Genau deshalb ist das neue Katastrophenschutzzentrum so wertvoll. Es ist ein Ort, an dem die Koordination zusammenläuft und sichergestellt wird, dass wir im Ernstfall effektiv handeln“, so Herrmann. Das Gebäude beherbergt künftig für die Stadt Lichtenfels auch die Freiwillige Feuerwehr Lichtenfels/Main.

Bei der Veranstaltung betonte der Minister den unschätzbaren gesellschaftlichen Wert der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Sie stünden in den Feuerwehren, bei freiwilligen Hilfsorganisationen sowie beim Technischen Hilfswerk Tag und Nacht bereit, wenn es darauf ankomme. „Sie sind das Fundament unseres Bevölkerungsschutzes in Bayern“, erklärte Herrmann.

Aufgabe der Bayerischen Staatsregierung sei es, die Rahmenbedingungen optimal zu gestalten. Der Freistaat investiere deshalb seit Langem in erheblichem Umfang in den Katastrophenschutz. Bereits in den fünf Jahren von 2019 bis 2023 standen dafür Investitionen von insgesamt 88 Millionen Euro zur Verfügung. „Im Doppelhaushalt 2024/2025 haben wir die Mittel für den Katastrophenschutz auf insgesamt 92 Millionen Euro angehoben und damit die Mittel pro Jahr mehr als verdoppelt. Dieses hohe Niveau setzen wir trotz schwieriger Rahmenbedingungen auch im Doppelhaushalt 2026/2027 fort“, so der Innenminister.

Abschließend dankte Herrmann dem Landkreis Lichtenfels sowie allen Beteiligten, die das Projekt mit großem Engagement vorangetrieben haben. Mit dem neuen Katastrophenschutzzentrum hätten sie einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger geleistet.

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