Tödlicher Motorradunfall zwischen Großem Arbersee und Bretterschachten: 19-Jähriger stirbt, 53-Jähriger schwerstverletzt
Bei einem folgenschweren Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2136 im Landkreis Regen kam ein 19-jähriger Motorradfahrer ums Leben, ein weiterer Biker wurde schwerstverletzt in eine Klinik geflogen.
Bei einem schweren Verkehrsunfall zwischen dem Großen Arbersee und Bretterschachten im Landkreis Regen ist am Samstag, den 6. September, ein 19-jähriger Motorradfahrer aus dem Landkreis Dingolfing-Landau ums Leben gekommen. Ein 53-jähriger Mann aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach wurde schwerstverletzt.
Der 19-Jährige befuhr gegen 16.15 Uhr mit seinem Motorrad die Staatsstraße 2136 vom Großen Arbersee in Richtung Bretterschachten. Dabei überholte er einen vorausfahrenden Pkw und geriet beim Wiedereinscheren mit seinem Motorrad auf das Bankett. Beim Versuch, wieder auf die Fahrbahn zu gelangen, befuhr er zunächst eine asphaltierte Zufahrt zu einer Forststraße, geriet erneut auf das Bankett und kam schließlich, als das Motorrad wieder die Fahrbahn erreichte, zu Sturz.
Sowohl das Motorrad als auch der Fahrer rutschten daraufhin auf die Gegenfahrbahn, auf der ein 53-jähriger Mann aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach mit seinem Motorrad in Richtung Arbersee bergab unterwegs war. Der entgegenkommende Motorradfahrer konnte nicht mehr ausweichen. Durch den Zusammenstoß kam auch der 53-Jährige zu Sturz und prallte gegen den Pkw einer 44-jährigen Frau aus dem Altlandkreis Viechtach.
Der 19-Jährige war bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte an der Unfallstelle bereits verstorben. Der 53-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber schwerstverletzt in ein Krankenhaus geflogen. Die Pkw-Fahrerin blieb unverletzt. Der Sohn des 53-Jährigen, der ebenfalls mit dem Motorrad hinter seinem Vater fuhr, konnte rechtzeitig abbremsen und wurde anschließend von einem Kriseninterventionsteam betreut.
An den beteiligten Krafträdern entstand erheblicher Sachschaden. Die Staatsstraße 2136 musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Im Einsatz an der Unfallstelle waren die Freiwilligen Feuerwehren Regenhütte und Bodenmais, der zuständige Kreisbrandmeister sowie der Kreisbrandinspektor, das Bayerische Rote Kreuz und die Bergwacht.
Ein Gutachter wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft mit der Untersuchung der Fahrzeuge beauftragt, die sichergestellt wurden.



