Räuberischer Diebstahl in Ingolstädter Supermarkt: Tatverdächtiger mit Messer gedroht und festgenommen
Ein 38-jähriger Mann bedrohte in einem Ingolstädter Supermarkt einen Mitarbeiter mit einem Taschenmesser und wurde nach einer Verfolgung durch Ladendetektive noch am selben Tag festgenommen.
In Ingolstadt kam es am Dienstag, den 23. September 2026, zu einem räuberischen Diebstahl in einem Supermarkt. Der Tatverdächtige konnte noch am selben Tag festgenommen werden, die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei.
Gegen 16.00 Uhr beobachtete ein Mitarbeiter des Verbrauchermarktes an der Eriagstraße, wie ein Mann Ware aus den Regalen entwendete. Als der Mitarbeiter den Tatverdächtigen darauf ansprach, versuchte dieser, ihn in die Hand zu beißen, und drohte ihm mit einem zugeklappten Taschenmesser. Dem Angestellten gelang es dennoch, den Rucksack des ungarischen Staatsbürgers zu fassen. Der Tatverdächtige flüchtete daraufhin ohne Beute aus dem Supermarkt.
Zwei Ladendetektive nahmen die Verfolgung auf und konnten den 38-Jährigen bis zu einer Obdachlosenunterkunft am Franziskanerwasser verfolgen. Dabei drohte der Mann den beiden Männern verbal und führte mit seinem inzwischen aufgeklappten Taschenmesser Stichbewegungen in ihre Richtung aus. Die Ladendetektive hielten ausreichend Abstand und blieben unverletzt.
Gegen 17.00 Uhr konnten hinzugerufene Einsatzkräfte der Polizei den Tatverdächtigen im Obdachlosenwohnheim feststellen und vorläufig festnehmen. Der 38-Jährige wurde am Folgetag auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter am Ingolstädter Amtsgericht vorgeführt und anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Zuständig: Kriminalpolizei Ingolstadt



