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Innenminister Herrmann ehrt elf Mitglieder der Wasserwacht Bayern in Inning am Ammersee

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat beim Ehrungsempfang der Wasserwacht Bayern in Inning am Ammersee elf langjährige Ehrenamtliche für ihr Engagement ausgezeichnet.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat beim Ehrungsempfang der Wasserwacht Bayern in Inning am Ammersee elf Mitglieder für ihr herausragendes Engagement mit Wasserwacht-Medaillen, Wasserwacht-Ehrenzeichen sowie Ehrenmitgliedschaften ausgezeichnet. „Über viele Jahre, oftmals über Jahrzehnte hinweg, haben Sie sich ehrenamtlich für Ihre Mitmenschen eingesetzt. Ihr Engagement ist keine Selbstverständlichkeit. Bringen Sie sich bitte auch weiterhin mit so viel Herzblut und Hingabe für die Menschen in Bayern ein!“, so Herrmann. Die Ehrungen seien dabei weit mehr als die Anerkennung einer langen Mitgliedschaft, sondern würdigten Lebensleistung, Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein.

Laut Herrmann sei auf die Ehrenamtlichen der Wasserwacht Bayern stets Verlass: „Die Wasserwacht Bayern ist ein wesentlicher Teil in unserem bayerischen Gefahrenabwehr- und Hilfeleistungssystem. Sie alle stehen für Zusammenhalt und gelebte Verantwortung, sind großartige Vorbilder für den Einsatz für Ihre Mitmenschen und eine unverzichtbare Stütze unserer Gesellschaft.“

In den vergangenen Jahren haben sich für Einsatz- und Führungskräfte neue, oft komplexe Einsatzlagen ergeben, die in ihrer Art und Intensität so zuvor nicht aufgetreten sind. Dazu gehörten nicht nur die Corona-Pandemie, sondern auch Naturkatastrophen wie die Hochwasser im Sommer 2021 und 2024 sowie die jüngsten Waldbrände. Die Anforderungen an die Einsatzkräfte würden auch künftig weiter wachsen. „Einerseits gibt es verheerende Hochwasser, andererseits sind die Fluss- und Seepegel zu niedrig, um Boote zu Wasser zu lassen. Für die Wasserwacht ist es eine enorme Herausforderung, sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen, um Menschen zu jeder Zeit aus unterschiedlichen Wassergefahren zu retten. Doch bei allen Einsatzlagen zeigt sich immer wieder: Wir können auf unsere Rettungsorganisationen in Bayern vertrauen“, so der Innenminister.

Der Freistaat Bayern unterstützt das sicherheitsrelevante Ehrenamt und erstattet den besonders stark vom Ehrenamt geprägten Berg- und Wasserrettungsorganisationen die Kosten zahlreicher Einsatzmittel. Dazu gehören vor allem Einsatzfahrzeuge, Rettungsboote, die kommunikations- und informationstechnische Ausstattung der Wachen und Stationen sowie Sonder- und Digitalfunkgeräte. „Für die Jahre 2024 und 2025 wurden insgesamt über 21 Millionen Euro zur Verfügung gestellt! Und für dieses Jahr sind weitere gut 10 Millionen Euro im Haushalt eingeplant“, erklärte Herrmann.

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