Deutschland & Welt

Rezeptfälschung in München-Trudering: Polizei nimmt zwei Tatverdächtige fest

Nach dem Verdacht auf gefälschte Rezepte für ein hochpreisiges Medikament gelang der Münchner Kriminalpolizei in Trudering die Festnahme zweier Männer.

Am Mittwoch, den 2. September 2026, verständigte gegen 10:40 Uhr eine Mitarbeiterin einer Apotheke in München-Trudering die Polizei. Bereits am Vortag hatte ein Mann in der Apotheke ein mutmaßlich gefälschtes Rezept für ein hochpreisiges Medikament vorgelegt. Für die Abholung des Medikaments war ein Termin am Mittwochnachmittag vereinbart worden.

Da dem Kommissariat 84 der Münchner Kriminalpolizei bereits Erkenntnisse zu ähnlich gelagerten Fällen vorlagen, wurden entsprechende Maßnahmen zur Festnahme des Tatverdächtigen eingeleitet. Als ein 33-jähriger Moldauer ohne festen Wohnsitz in Deutschland gegen 15:30 Uhr in der Apotheke erschien, um das Medikament abzuholen, nahmen ihn Polizeibeamte fest. Vor der Apotheke wurde zudem ein 42-jähriger Lette angetroffen, der ebenfalls keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat und dort auf den 33-Jährigen gewartet hatte. Auch er wurde vorläufig festgenommen.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen ergaben sich Hinweise darauf, dass der 33-Jährige zuvor bereits in mehreren weiteren Apotheken gefälschte Rezepte vorgelegt und entsprechende Medikamente abgeholt hatte. Bei einer Durchsuchung der Unterkunft der beiden Tatverdächtigen fanden Ermittler acht weitere Packungen des Medikaments, die sichergestellt wurden. Der Wert der sichergestellten Medikamente liegt im hohen vierstelligen Eurobereich.

Der 33-Jährige wurde einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Der 42-Jährige wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zu möglichen weiteren Taten und Tatbeteiligten, führt das Kommissariat 84 der Münchner Kriminalpolizei.

Ähnliche Artikel

Werbeblock erkannt

Sie können untere Nachrichten und Meldungen nur mit deaktiviertem Webeblocker lesen. Wir stellen unsere Meldungen für sie kostenfrei zur Verfügung, dann ist es nur fair, wenn wir mit Werbung uns versuchen, zu finanzieren.