Scheinfeld: Neue DLRG-Landesschule eröffnet – Kirchner würdigt Wasserrettung
Beim Tag der Wasserrettung hat Innenstaatssekretär Sandro Kirchner gemeinsam mit der DLRG Bayern die neue Landesschule eingeweiht und das Ehrenamt gewürdigt.
Bayerns Innenstaatssekretär Sandro Kirchner hat in Scheinfeld gemeinsam mit der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Bayern den Tag der Wasserrettung gefeiert und zugleich die neue Landesschule der DLRG eröffnet. Die Veranstaltung fand laut Quelle am 9. Oktober 2026 statt. „Der ehrenamtliche Einsatz bei der Wasserrettung verdient größte Anerkennung. Hier leisten Helferinnen und Helfer ihren Dienst am Mitmenschen – und das oftmals in lebensgefährlichen Situationen. Für diesen unermüdlichen Einsatz danke ich allen Aktiven sehr herzlich“, betonte Kirchner.
Bayern kann dabei auf ein starkes Netzwerk im Hilfeleistungssystem zurückgreifen. Von den rund 450.000 Einsatzkräften engagiert sich der Großteil ehrenamtlich bei Feuerwehren, bei freiwilligen Hilfsorganisationen wie der DLRG und beim Technischen Hilfswerk. Kein anderes Land in Deutschland hat laut Innenstaatssekretär eine ähnlich hohe Ehrenamtsquote. Gemeinsames Ziel der Staatsregierung ist es, den hohen Standard bei Ausbildung und Ausrüstung weiter zu verbessern und die Rahmenbedingungen optimal zu gestalten. „Dies gilt natürlich auch für die DLRG. Allein in den letzten drei Jahren konnten wir der DLRG über die Erstattung von Kosten für Einsatzmittel wie beispielsweise Rettungsboote knapp sieben Millionen Euro zur Verfügung stellen“, erklärte Kirchner.
Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch die neue Landesschule der DLRG in Bayern eingeweiht. „Mit der neuen Schule schafft die DLRG hervorragende Voraussetzungen für eine hochwertige medizinische, einsatztaktische und fachübergreifende Aus- und Fortbildung“, so der Innenstaatssekretär. Der Bau wurde von der Bayerischen Staatsregierung mit Mitteln aus der CSU/FW-Landtagsfraktionsinitiative in Höhe von 425.000 Euro unterstützt. Die neue Landesschule verfügt über vier moderne Seminarräume mit Platz für bis zu 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie über Übernachtungsmöglichkeiten für 42 Personen.
„Das ist eine kluge Investition in die Zukunft der DLRG und in die Sicherheit auf Bayerns Gewässern“, erklärte Kirchner abschließend.



