Falscher Polizeibeamter: Seniorin in Creußen um Bargeld und Goldschmuck betrogen – Tatverdächtiger ermittelt
Nach einem Schockanruf in Creußen im Landkreis Bayreuth hat die Kriminalpolizei einen 17-jährigen polnischen Staatsangehörigen als Tatverdächtigen identifiziert, der bereits in Nordrhein-Westfalen in Untersuchungshaft sitzt.
Im Landkreis Bayreuth ist der Kriminalpolizei ein Ermittlungserfolg bei einem sogenannten Schockanruf gelungen. Am 30. Juli 2026 hatten unbekannte Täter in Creußen eine Seniorin mit der Betrugsmasche des „Falschen Polizeibeamten“ um einen Teil ihres Vermögens gebracht. Die Betrüger behaupteten am Telefon, nach einem Diebstahl in der Nachbarschaft seien Bargeld und Wertsachen der Frau nicht mehr sicher.
In der Annahme, ihr Vermögen auf diese Weise zu schützen, übergab die Seniorin an ihrer Wohnanschrift Bargeld sowie Goldschmuck an einen zunächst unbekannten Abholer.
Gut einen Monat später geriet im Rahmen eines weiteren Ermittlungsverfahrens ein 17-jähriger polnischer Staatsangehöriger in das Visier der Ermittler. Der Jugendliche sitzt bereits in Nordrhein-Westfalen in Untersuchungshaft. Die Kriminalpolizei Bayreuth prüft nun mögliche Verbindungen zu dem Fall in Creußen und wertet dabei sichergestellte Beweismittel sowie Zeugenaussagen aus. Nach derzeitigem Ermittlungsstand steht der 17-Jährige im Verdacht, Ende Juli das Geld und den Schmuck am Wohnanwesen der Geschädigten entgegengenommen zu haben.



