Regensburg: 64-Jähriger stürzt auf Universitätsbaustelle in Aufzugschacht und stirbt
Auf einer Baustelle der Universität Regensburg ist ein 64-jähriger Arbeiter durch eine unzureichend gesicherte Luke 19 Meter tief in einen Aufzugschacht gestürzt und dabei tödlich verunglückt.
Bei einem tragischen Arbeitsunfall auf dem Gelände der Universität Regensburg ist am Freitagmorgen ein 64-jähriger Mann ums Leben gekommen. Der Vorfall ereignete sich gegen 9:00 Uhr auf einer Baustelle im Bereich Am Biopark auf dem Universitätsareal.
Nach bisherigen Erkenntnissen stürzte der deutsche Arbeiter, der für eine Gerüstbaufirma tätig war, auf einem Rohbau in einen etwa 19 Meter tiefen Aufzugschacht. Dabei erlitt er tödliche Verletzungen. Ersten Ermittlungen zufolge war der Schacht auf dem Flachdach über eine Luke zugänglich, die lediglich provisorisch abgedeckt war. Eine weitere Absicherung dieser Luke war den Angaben zufolge nicht vorhanden.
Zunächst übernahm eine Streife der Polizeiinspektion Regensburg Süd die ersten Ermittlungen vor Ort. Inzwischen führt die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg die weiteren Untersuchungen zum genauen Unfallhergang durch. Auch die Berufsgenossenschaft Bau sowie das Gewerbeaufsichtsamt wurden informiert und werden im Zuge dessen eigene Ermittlungen zur Sicherheitslage auf der Baustelle vornehmen.



