Landkreis Neu-UlmRegionalnachrichten

Ausbau der Kreisstraße NU 2 zwischen Roggenburg und Schießen beginnt mit erstem Bauabschnitt

Ab Mitte September wird die Kreisstraße NU 2 zwischen Roggenburg und Schießen für mehrere Monate voll gesperrt, während der Ausbau in drei Bauabschnitten startet.

Am Montag, den 14. September 2026, beginnen die Bauarbeiten im ersten von insgesamt drei Bauabschnitten des gemeinsamen Projekts von Landkreis Neu-Ulm und Gemeinde Roggenburg zum Ausbau der Kreisstraße NU 2 zwischen Roggenburg und Schießen. Zunächst wird die Baustelle eingerichtet, bevor die Straße ab Dienstag, den 15. September 2026, im Bereich des ersten Bauabschnitts vollständig für den Verkehr gesperrt wird.

Der erste Bauabschnitt erstreckt sich von der Einmündung der Kreisstraße NU 2 in die St 2019 in Roggenburg bis zur Ortslage Schleebuch auf Höhe der Einmündung „Zum Miesbühel“. In diesem Bereich wird der bestehende Geh- und Radweg bis zur St 2019 verlängert. Zudem entstehen auf Höhe der Mozartstraße in Roggenburg zwei neue barrierefreie Bushaltestellen. Zu den weiteren Maßnahmen zählen eine Verstärkung des Asphaltoberbaus der Fahrbahn sowie Verbesserungen an der Straßenentwässerung, um künftige Verkehrsbelastungen dauerhaft aufnehmen zu können.

Während der gesamten Bauzeit wird der Verkehr zwischen Roggenburg und Schießen über die St 2019 nach Biberach und von dort über die Kreisstraße NU 1 nach Schießen umgeleitet. Auch der Radverkehr wird entsprechend über die vorhandenen Radwege entlang der St 2019 und der Kreisstraße NU 1 geführt. Der Linien- und Schulbusverkehr wird örtlich umgeleitet, bindet dabei jedoch weiterhin die Ortschaft Schleebuch an.

Bei planmäßigem Bauablauf und entsprechender Witterung sollen die Arbeiten im ersten Bauabschnitt bis zum Beginn der Winterpause so weit fortgeschritten sein, dass die Kreisstraße NU 2 vorübergehend wieder freigegeben werden kann. Während der Wintermonate ruht die Baustelle planmäßig, im Frühjahr 2027 sollen die Arbeiten bei guten Witterungsverhältnissen fortgesetzt werden. Ein Abschluss der gesamten Baumaßnahme wird im Laufe des Jahres 2027 erwartet.

Anliegern im betroffenen Bauabschnitt soll die Zufahrt zu ihren Grundstücken im Rahmen des Bauablaufs so weit wie möglich ermöglicht werden, wobei im Baufeld besondere Vorsicht geboten ist. Kurzzeitige Einschränkungen während unmittelbarer Pflaster-, Beton- und Asphaltarbeiten sowie bei Leitungsarbeiten sind jedoch unvermeidlich. Betroffene Anlieger werden hierzu direkt informiert. Um die Abfallentsorgung während der Vollsperrung sicherzustellen, werden Anlieger in Abstimmung mit dem Entsorgungsunternehmen Knittel gebeten, ihre Mülltonnen an den jeweiligen Abfuhrtagen eigenständig in den angrenzenden Straßen vor den Absperrungen bereitzustellen.

Das Staatliche Bauamt Krumbach bittet alle Verkehrsteilnehmer sowie die betroffenen Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen und Beeinträchtigungen und appelliert an ein rücksichtsvolles Fahrverhalten sowie ein respektvolles Miteinander im Baustellenbereich.

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