Landkreis Donau-RiesRegionalnachrichten

Schockanrufe und Online-Betrug: Polizei Donauwörth meldet mehrere Betrugsfälle

Innerhalb eines Tages wurden der Polizeiinspektion Donauwörth gleich mehrere Betrugsdelikte gemeldet, darunter drei versuchte Schockanrufe bei Seniorinnen sowie zwei Fälle von Online-Betrug.

Bei der Polizeiinspektion Donauwörth sind am 14.09.2026 mehrere Betrugsdelikte zur Anzeige gebracht worden. Dabei kam es unter anderem zu drei versuchten sogenannten „Schockanrufen“. Um 20.05 Uhr, um 20.25 Uhr und um 21.30 Uhr erhielten eine 90-Jährige, eine 87-Jährige und eine 85-Jährige aus dem Raum Donauwörth jeweils Anrufe von einem angeblichen Arzt. Dieser täuschte vor, eine Angehörige habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht, und forderte eine hohe Kaution in Bargeld oder wahlweise in Echtgoldmünzen. Zur Erhöhung des Drucks gaben sich Täterinnen als aufgelöste Verwandte der Angerufenen aus. Die Seniorinnen erkannten jedoch in allen Fällen die Betrugsmasche, gaben keine persönlichen Daten preis und legten auf, sodass kein Vermögensschaden entstand. Die Betroffenen besitzen die deutsche beziehungsweise die schweizerische Staatsangehörigkeit.

Im Raum Huisheim erwarb ein Mann über eine deutschlandweit führende Kleinanzeigenplattform im Internet einen Wurstfüller und überwies 325 Euro per Vorkasse. Nachdem das Geld eingegangen war, brach der bislang unbekannte Verkäufer den Kontakt ab und lieferte das Gerät nicht. Der Geschädigte hat die deutsche Staatsangehörigkeit.

Eine bislang unbekannte Täterin gab sich zudem im Internet als ein Mann aus dem Raum Wemding aus. Unter Nutzung seiner Rechnungsadresse und einer gefälschten E-Mail-Adresse tätigte sie vier Bestellungen, wodurch ein Schaden in Höhe von gut 200 Euro entstand. Der Geschädigte besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit.

Die Polizei leitete in allen Fällen Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Betrug, banden- und gewerbsmäßigen Betrug sowie Fälschung beweiserheblicher Daten ein.

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