A8: Drei Unfälle durch starken Regen und zu hohes Tempo bei Leipheim, Langenau und Burgau
Bei starkem Regen kamen am Dienstagabend auf der A8 drei Autofahrer von der Fahrbahn ab und verursachten einen Gesamtschaden von rund 51.500 Euro.
LEIPHEIM/LANGENAU/BURGAU. Am Dienstagabend ereigneten sich bei starkem Regen im Zuständigkeitsbereich der Verkehrspolizeiinspektion Günzburg drei Unfälle auf der A8. Ursache war vermutlich in allen Fällen eine zu hohe Geschwindigkeit angesichts der nassen Straßenverhältnisse.
Die ersten beiden Unfälle passierten kurz vor 21 Uhr in Fahrtrichtung München, jeweils kurz hintereinander im Bereich Langenau und Leipheim. Ein 46-jähriger und ein 33-jähriger Pkw-Fahrer verloren dabei die Kontrolle über ihre Fahrzeuge. Der 33-Jährige prallte zunächst gegen die mittige Betongleitwand, anschließend gegen die rechte Schutzplanke und kam schließlich am rechten Fahrbahnrand zum Stehen. Der 46-Jährige geriet ins Schleudern, kollidierte mit der rechten Schutzplanke und blieb auf dem Seitenstreifen stehen.
Etwa eine Stunde später kam ein 31-jähriger Pkw-Fahrer in Fahrtrichtung Stuttgart bei Burgau nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Seitenschutzplanke. Auch er war mit 130 km/h unterwegs, was angesichts der nassen Fahrbahn vermutlich zu schnell war.
Alle drei Unfallverursacher blieben unverletzt. Es entstand jedoch ein Gesamtschaden von etwa 51.500 Euro. Die beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Verkehrspolizeiinspektion Günzburg erstellte gegen alle drei Fahrer jeweils eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen nicht angepasster Geschwindigkeit. Diese wird in der Regel mit einem niedrigen dreistelligen Bußgeld und einem Punkt geahndet.



