A7 bei Kempten: Österreicher wollten kaputtes Auto ohne Anhängerführerschein nach Tirol schleppen
Auf der A7 bei Kempten stoppte die Polizei zwei junge Österreicher, die einen verkehrsunsicheren Pkw ohne gültige Fahrerlaubnis für Anhänger bis nach Tirol schleppen wollten.
Am Samstagnachmittag fiel Beamten auf der A7 bei Kempten ein österreichisches Fahrzeug auf, das ein anderes Auto ohne Kennzeichen im Schlepptau hatte. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass die beiden jungen Österreicher den abgemeldeten und verkehrsunsicheren Pkw zuvor bei Memmingen gekauft hatten und ihn bis nach Hall in Tirol im Raum Innsbruck schleppen wollten.
Das erworbene Fahrzeug hatte keinen gültigen TÜV, war abgemeldet, nicht versteuert und wies erhebliche Mängel an der Bremsanlage auf. Zudem war vorn ein altes Ersatzrad montiert. Da das defekte Auto geschleppt wurde, galt es rechtlich als Anhänger. Der Fahrer des Zugfahrzeugs verfügte jedoch nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis, um einen Anhänger zu ziehen.
Die Polizei unterband die Weiterfahrt noch vor Ort. Damit konnten die beiden jungen Männer die geplante, rund 165 Kilometer lange Fahrt über den Grenztunnel Füssen, den Fernpass und die Inntalautobahn vorbei an Innsbruck bis nach Hall nicht fortsetzen. Sie mussten stattdessen einen Abschleppwagen organisieren. Beide erwartet nun eine Strafanzeige, wie die Verkehrspolizeiinspektion Kempten mitteilte.



