Betrug durch Rechnungsmanipulation: Mehr als 30.000 Euro nach Spanien überwiesen
Manipulierte Kontodaten in einer E-Mail führten dazu, dass eine Angestellte einen fünfstelligen Betrag auf ein spanisches Konto überwies.
Im Landkreis ist es zu einem Betrug durch Rechnungsmanipulation gekommen. Am 27.10.2026 erstattete ein Mann aus einer Landkreisgemeinde Strafanzeige bei der Polizeiinspektion (PI) Donauwörth.
Nach den Angaben erhielt eine Angestellte per E-Mail vermeintliche Rechnungsdaten von Geschäftspartnern. Bei diesen Daten waren die Kontodaten abgeändert worden. In der Annahme, es handle sich um eine reguläre Forderung, wurde ein Betrag von mehr als 30.000 Euro auf eine spanische Bankverbindung überwiesen.
Der Betrug wurde erkannt, nachdem eine erneute Zahlungsaufforderung mit gefälschten Empfängerdaten einging. Die Polizei geht aktuell davon aus, dass das E-Mail-Postfach der Partnerfirma gehackt wurde.
Die Beamten der PI Donauwörth ermitteln wegen des Verdachts auf Fälschung beweiserheblicher Daten, Ausspähen von Daten sowie Betrugs.
Zuständig: Polizeiinspektion Donauwörth


