Drei Wildunfälle im Landkreis Donau-Ries – Rehe verletzt geflüchtet
Innerhalb weniger Stunden kollidierten drei Fahrzeuge im Bereich der PI Donauwörth mit Rehen, die anschließend verletzt das Weite suchten.
Im Dienstbereich der Polizeiinspektion Donauwörth ereigneten sich in der Nacht vom 21. auf den 22. September 2026 drei polizeilich aufgenommene Wildunfälle. Dabei entstand nach ersten Schätzungen ein Gesamtsachschaden von rund 18.500 Euro.
Um 20.45 Uhr befuhr eine 37-jährige Autofahrerin die Gemeindeverbindungsstraße von Hagau in Richtung Wolferstadt. Auf Höhe eines Waldstücks kollidierte ihr Fahrzeug mit einem die Fahrbahn querenden Reh. Das Tier wurde am Hinterlauf verletzt und schleppte sich in den angrenzenden Wald.
Um 06.30 Uhr war ein 65-jähriger Lkw-Fahrer auf der Kreisstraße DON 24 von Sulzdorf in Richtung B 2 unterwegs, als eine Gruppe von vier Rehen von links die Straße kreuzte. Es kam zum Zusammenstoß mit mindestens einem der Tiere, das anschließend verletzt flüchtete.
Nur wenige Augenblicke später, gegen 06.35 Uhr, befuhr ein 59-jähriger Autofahrer die Kreisstraße DON 18 von Otting in Richtung Weilheim, als ebenfalls ein Reh die Fahrbahn querte und von der Fahrzeugfront erfasst wurde. Auch dieses Tier lief anschließend verletzt nach links weiter.
In allen drei Fällen wurden die zuständigen Jagdpächter zur Nachsuche verständigt. Die beteiligten Fahrzeugführer blieben bis auf den Schreck unverletzt. Sie hatten nach Angaben der Polizei die deutsche Staatsangehörigkeit.



