Phishing-Betrug beim Online-Verkauf von Babykleidung in Donauwörth verhindert
Beim Versuch, über eine Second-Hand-Plattform Babykleidung zu verkaufen, wurde eine 30-jährige Frau aus Donauwörth Opfer einer Phishing-Masche mit einem angeblichen Kaufinteressenten und brach den Vorgang rechtzeitig ab.
Am 8. September 2026 versuchte eine 30-jährige Frau in Donauwörth, über eine Internetplattform für Second-Hand-Ware Babykleidung zu verkaufen. Im Chat des Anbieters wurde sie von einem vermeintlichen Kaufinteressenten kontaktiert, der vor einer Bezahlung der Ware eine angebliche „Verifizierung“ forderte.
Die Frau klickte auf einen im Chatprogramm zugesandten Link und kommunizierte im weiteren Verlauf mit einem Chat-Bot. Dabei gab sie die Daten von zwei Bankkarten an und bestätigte einen Abbuchungsversuch über ein Freigabeverfahren. Als sie anschließend über einen Zahlungsdienstleister einen weiteren, dreistelligen Geldbetrag an eine angebliche Testperson senden sollte, schöpfte die 30-Jährige Verdacht und brach den Vorgang ab.
Die aufnehmenden Beamten der Polizeiinspektion Donauwörth leiteten ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf versuchten Betrug sowie Fälschung beweiserheblicher Daten ein. Die Geschädigte besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit.



