Ausbau der Staatsstraße 1171 in Höchstädt startet am Montag
In Höchstädt an der Donau beginnt der mehrjährige Ausbau der Staatsstraße 1171, der mit Vollsperrungen, Umleitungen und einer Investition von rund drei Millionen Euro verbunden ist.
Am kommenden Montag, den 28. September, beginnen die Straßenbauarbeiten für den Ausbau der Staatsstraße 1171 zwischen der Kreuzung „An der Kohlplatte/Oberglauheimer Straße“ (Höhe Zimmerei Fürst) und der Firma Nosta an der Einmündung St 1171/B 16 in der Ortsdurchfahrt Höchstädt. Für den Durchgangsverkehr wird die Staatsstraße in diesem Bereich gesperrt.
Bereits in den Jahren 2023 und 2024 hatte das Staatliche Bauamt Krumbach die Staatsstraße zwischen dem Kreisverkehr „Schipfelring“ und der Kreuzung „An der Kohlplatte/Oberglauheimer Straße“ verlegt und ausgebaut. Mit dem nun anstehenden Bauabschnitt soll eine weitere nachhaltige Verbesserung der Verkehrsverhältnisse im Stadtgebiet von Höchstädt erreicht werden. Im Mittelpunkt stehen der verkehrsgerechte Ausbau der Staatsstraße sowie die verkehrliche Neugestaltung des östlichen Stadteingangsbereichs auf Höhe der Firma Nosta.
Die St 1171 ist im Ausbaubereich mit einer Fahrbahnbreite von teilweise nur 6,50 Metern vor allem für den Schwerverkehr deutlich zu schmal. Die Fahrbahn wird daher durchgängig auf 7,50 Meter verbreitert. Die bestehende Querungsinsel im Einmündungsbereich der DLG 36 („Oberglauheimer Straße“) wird durch eine neue, breitere und barrierefreie Querungsinsel ersetzt. Zur verkehrssicheren Anbindung des Gewerbegebiets „Oberglauheimer Straße“ werden auf Höhe der Freiwilligen Feuerwehr Linksabbiegespuren nachgerüstet. Die Einmündung St 1171/B 16 bei der Firma Nosta wird neu gestaltet, sodass der Durchgangsverkehr künftig direkt auf den Lückenschluss geleitet wird. Auch der parallel verlaufende Radweg wird angepasst; auf Höhe der Firma Nosta entsteht zudem eine Querungsinsel für Fußgänger und Radfahrer zum sicheren Überqueren der „Donauwörther Straße“ (B 16).
Ausgeführt werden die Arbeiten von der Firma Holl aus Burgheim in insgesamt drei Bauabschnitten. Der erste Abschnitt beginnt am Montag und reicht von der Kreuzung „An der Kohlplatte/Oberglauheimer Straße“ bis kurz vor die östliche Anbindung des Gewerbegebiets auf Höhe der Freiwilligen Feuerwehr. Im zweiten Bauabschnitt verlagern sich die Arbeiten zwischen die östliche Zufahrt zum Gewerbegebiet und die Bahnbrücke.
Während des ersten und zweiten Bauabschnitts wird der Durchgangsverkehr in beiden Richtungen ab der Firma Nosta über die „Donauwörther Straße“ (B 16) in Richtung Stadtmitte zum Kreisverkehr „Mühlenring“ und von dort über die „Lutzinger Straße“ (DLG 41) sowie den Kreisverkehr „Schipfelring“ zurück auf die St 1171 geführt. Wegen der höhenbeschränkten Bahnbrücke in der „Lutzinger Straße“ werden Fahrzeuge mit mehr als vier Metern Gesamthöhe ab dem Kreisverkehr „Mühlenring“ über die B 16 und den Marktplatz bis zum „Ziegelei“-Kreisverkehr umgeleitet. Verkehr aus Richtung Oberglauheim beziehungsweise Schwennenbach wird über Blindheim und die B 16 nach Höchstädt geführt. Das Gewerbegebiet „Oberglauheimer Straße“ ist während des ersten Bauabschnitts nur über die B 16 und die östliche Zufahrt bei der Freiwilligen Feuerwehr erreichbar, im zweiten Bauabschnitt ausschließlich über die „Anton-Wagner-Straße“ beziehungsweise „An der Kohlplatte“. Über die Wintermonate soll die St 1171 in diesem Abschnitt wieder befahrbar sein.
Im Frühjahr 2027 folgt der dritte und letzte Bauabschnitt mit der verkehrlichen Neugestaltung der Einmündung St 1171/B 16 bei der Firma Nosta. Dafür wird die St 1171 zwischen der Bahnbrücke und der B 16 für den Durchgangsverkehr gesperrt, die Umleitung erfolgt analog zu den vorherigen Abschnitten. Der Verkehr auf der B 16 kann größtenteils uneingeschränkt oder mit einer Ampelanlage aufrechterhalten werden. Für die abschließende Anbindung der neuen Verkehrsführung an die B 16 wird voraussichtlich eine mindestens zweimonatige Vollsperrung der Bundesstraße notwendig. Das Gewerbegebiet ist während dieses Bauabschnitts nur über die „Anton-Wagner-Straße“ beziehungsweise „An der Kohlplatte“ und die DLG 36 erreichbar.
Der gesamte Ausbau des Lückenschlusses und die Neugestaltung des östlichen Stadteingangsbereichs sollen bis Herbst 2027 abgeschlossen sein. Freistaat Bayern und Bundesrepublik Deutschland investieren dafür insgesamt rund 3,0 Millionen Euro in eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrssituation im Stadtgebiet von Höchstädt. Das Staatliche Bauamt Krumbach bittet alle Verkehrsteilnehmer und betroffenen Anlieger um Verständnis für die entstehenden Behinderungen sowie um rücksichtsvolles Fahrverhalten auf den Umleitungsstrecken.



