Dillingen: Dr. Horia Orasteanu wird neuer Chefarzt der Chirurgie an der Klinik St. Elisabeth
Welche Schwerpunkte der neue Chefarzt mitbringt und was sich die Kreiskliniken Dillingen-Wertingen von der Neubesetzung für die chirurgische Versorgung in der Region versprechen.
Dillingen a.d.Donau – Die Kreiskliniken Dillingen-Wertingen gGmbH haben an der Kreisklinik St. Elisabeth in Dillingen einen neuen Chefarzt für die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie berufen. Dr. Horia Orasteanu tritt die Nachfolge von Dr. Xaver Kapfer an und übernimmt damit die Verantwortung für einen zentralen Bereich der chirurgischen Versorgung in der Region. Mit dem erfahrenen Chirurgen an der Spitze stärken die Kreiskliniken am Standort Dillingen ihr chirurgisches Leistungsangebot. Sie wollen damit ein Zeichen für eine leistungsfähige, wohnortnahe Versorgung setzen.
Der neue Chefarzt wechselt aus seiner bisherigen Position als Leitender Oberarzt der Klinik für Viszeralchirurgie bei den Mühlenkreiskliniken an die Klinik St. Elisabeth in Dillingen. Mit seiner klinischen Erfahrung und seinen besonderen Qualifikationen bringe er wichtige Voraussetzungen mit, um das chirurgische Leistungsspektrum weiterzuentwickeln, die medizinische Versorgung vor Ort zu stärken und neue Perspektiven für Patientinnen und Patienten zu eröffnen.
Mit der Berufung verbinden die Kreiskliniken die Sicherung bewährter medizinischer Versorgung mit dem Anspruch, ihr chirurgisches Profil weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt stehen demnach die Patientinnen und Patienten, eine hohe Behandlungsqualität und eine enge Zusammenarbeit mit den medizinischen Partnern der Region. Moderne Chirurgie, spezialisierte Expertise und eine verlässliche stationäre Versorgung sollen für die Menschen in der Region erreichbar bleiben. Mit dem neuen Chefarzt stellen die Kreiskliniken dafür nach eigener Darstellung wichtige Weichen.
Zu den fachlichen Schwerpunkten des neuen Chefarztes zählen neben der minimalinvasiven Chirurgie auch die Adipositaschirurgie. Als Chirurg für Adipositas verfügt er über eine besondere Qualifikation in einem medizinisch anspruchsvollen Fachgebiet. Seine Expertise in der minimalinvasiven Chirurgie steht zudem für moderne Operationsverfahren, bei denen – sofern medizinisch geeignet – mit kleinen Hautschnitten und möglichst schonender operativer Technik gearbeitet wird.
Diese Spezialisierungen ergänzen das chirurgische Angebot der Klinik und eröffnen Möglichkeiten, die Versorgung gezielt weiterzuentwickeln. Entscheidend ist dabei stets die individuelle Situation der Patientinnen und Patienten: Welche Behandlung ist medizinisch sinnvoll? Welches Verfahren ist geeignet? Und wie lässt sich die bestmögliche Versorgung mit einer Behandlung möglichst nahe am Wohnort verbinden?
Mit der Neubesetzung der Chefarztposition verfolgen die Kreiskliniken Dillingen-Wertingen gGmbH das Ziel, dass Patientinnen und Patienten auch bei komplexen chirurgischen Fragestellungen auf eine kompetente medizinische Versorgung in ihrer Region vertrauen können. Gerade angesichts der herausfordernden Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen komme es darauf an, vorhandene medizinische Kompetenzen zu bündeln, spezialisierte Leistungen sinnvoll auszubauen und die stationäre Versorgung langfristig zu sichern.
Die Geschäftsführerin der Kreiskliniken Dillingen-Wertingen gGmbH, Dr. Elke Frank, betonte bei der Vorstellung des neuen Chefarztes: „Mit Dr. Orasteanu gewinnen wir einen hochqualifizierten Chirurgen für unser Haus. Wir freuen uns, dass er bei der Weiterentwicklung der Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie eine wichtige Rolle einnehmen und damit die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten mit modernen, sicheren und patientenorientierten Behandlungsverfahren stärken wird.“
Nach Aussage des Aufsichtsratsvorsitzenden, Landrat Markus Müller, ist es der Anspruch der Kreiskliniken, den Menschen in der Region eine verlässliche chirurgische Versorgung mit hoher fachlicher Kompetenz anzubieten. „Mit Dr. Horia Orasteanu gewinnen wir einen erfahrenen Mediziner, der wichtige Impulse für die Weiterentwicklung unseres Hauses setzen kann“, so Müller.
Sein Stellvertreter, Oberbürgermeister Frank Kunz, sagte: „Vonseiten der Stadt begrüßen wir alle Schritte des Landkreises, mit denen der Krankenhausstandort Dillingen und die medizinische Versorgung der Menschen in unserer Heimat gestärkt wird. Neben der Notfallversorgung liegt dabei ein wichtiges Augenmerk auf der stationären Behandlung der Patientinnen und Patienten.“
Dr. Horia Orasteanu betonte bei seiner offiziellen Vorstellung: „Mit der Übernahme der Klinikleitung der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie verfolge ich ein klares Ziel: Unseren anvertrauten Patientinnen und Patienten eine optimale und moderne chirurgische Behandlung auf höchstem Niveau zu bieten. Unsere Priorität ist eine leitliniengerechte Patientenversorgung nach den neuesten medizinischen Standards. Gemeinsam werden wir die Klinik kontinuierlich weiterentwickeln und als verlässlichen, modernen Gesundheitspartner in der Region etablieren.“
Auch für die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in der Region ist die Neubesetzung nach Darstellung der Kreiskliniken ein wichtiges Signal. Eine leistungsfähige stationäre Chirurgie brauche verlässliche Partner, kurze Kommunikationswege und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen ambulanter und stationärer Versorgung.
Die Kreiskliniken möchten diese Zusammenarbeit weiter stärken und den fachlichen Austausch mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen intensivieren. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten bei Bedarf zeitnah eine geeignete stationäre oder operative Behandlung zu ermöglichen und die medizinische Betreuung über die verschiedenen Versorgungsbereiche hinweg bestmöglich aufeinander abzustimmen.
Der neue Chefarzt bringt dafür seine klinische Erfahrung und seine Spezialisierungen ein. Er soll die chirurgische Abteilung fachlich weiter profilieren und gemeinsam mit dem Team die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Kreiskliniken auch künftig ein verlässlicher Ansprechpartner für komplexe chirurgische Fragestellungen bleiben.



