Auch 2022 kein Rosenmontagsumzug in Burgau
Leider muss auch in kommenden Jahr 2022 der Rosenmontagszug in Burgau ausfallen – Kinderbrotspeisung findet nach Möglichkeit statt
Mitte der Woche haben sich das Faschingszugkomitee, Vertreter der Faschingsvereine und der Stadt zu einem Gespräch getroffen, um über das weitere Vorgehen bezüglich des Burgauer Faschingsumzugs zu entscheiden. Kann man einen Faschingsumzug, bei dem tausende Zuschauer und hunderte Teilnehmer zu erwarten sind, guten Gewissens durchführen? Diese Frage war wohl zu überlegen.
Alle waren sich jedoch schnell einig, dass der Rosenmontgszug 2022 auch in Burgau leider wieder der Pandemie zum Opfer fällt. Etliche Faschingsumzüge in ganz Deutschland wurden bereits abgesagt. Dies gilt auch für die meisten Sitzungen und Bälle. Für die Verantwortlichen stehen bei dieser Entscheidung Vorsicht und Solidarität an erster Stelle.
Kinderbrotspeisung soll stattfinden
Dass die Kinderbrotspeisung stattfinden soll, wurde bereits in den vergangenen Gesprächen stets ausdrücklich betont. Derzeit werden unterschiedliche Modelle, wie eine sichere Veranstaltung gewährleistet werden kann, geplant. Es seien durchaus „alternative Möglichkeiten denkbar“, wenn denn kein Umzug für die Kinder verantwortbar oder zulässig wäre, so Erster Bürgermeister Martin Brenner. In Gesprächen mit den Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen sollen nun diese
Alternativen diskutiert und präzisiert werden. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass gerade den Jüngsten diese jahrhundertealte Tradition der Burgauer Kinderbrotspeisung nahegebracht werden solle und somit der Brauch am Leben erhalten werde, auch wenn er 2022 wieder etwas anders verlaufen sollte.



