Gefahrgut- und Drogenkontrollen auf der A96 bei Holzgünz: Sicherheitsleistungen einbehalten, Fahrverbot droht
Bei Kontrollen der Autobahnpolizei auf der A96 wurden gleich mehrere Verstöße von Lkw- und Pkw-Fahrern festgestellt, darunter ein positiver Drogentest.
Am Dienstagvormittag führten Beamte der Autobahnpolizeistation Memmingen auf der BAB 96 bei Holzgünz Kontrollen durch. Der eingesetzte Gefahrgutkontrolltrupp hielt dabei unter anderem einen portugiesischen und einen bulgarischen Sattelzug an. Bei beiden Fahrzeugen stellten die Beamten fest, dass der erforderliche Datentransfer zwischen dem digitalen Kontrollgerät und dem Fuhrunternehmer nicht durchgeführt worden war. Wegen dieses Verstoßes gegen das Fahrpersonalgesetz (FPersG) wurde jeweils eine Sicherheitsleistung im oberen dreistelligen Bereich einbehalten. Der 59-jährige portugiesische sowie der 44-jährige bulgarische Kraftfahrer konnten ihre Fahrt anschließend fortsetzen.
Eine weitere Streife der Autobahnpolizeistation Memmingen kontrollierte gegen 09:00 Uhr einen 42-jährigen ukrainischen Pkw-Fahrer. Dabei ergaben sich Anhaltspunkte für einen vorausgegangenen Betäubungsmittelkonsum. Ein vor Ort durchgeführter Drogenschnelltest verlief positiv. Die Beamten ordneten eine Blutentnahme an und untersagten dem Mann die Weiterfahrt für eine vorab definierte Zeit. Wegen des Verstoßes gegen das Straßenverkehrsgesetz (StVG) werden ihm mittels Bußgeldbescheid ein Bußgeld im dreistelligen Bereich, ein Fahrverbot sowie Punkte im Verkehrszentralregister auferlegt.



