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Bundespolizei stoppt massiv überladenen Kleintransporter bei Füssen

Bei einer Einreisekontrolle nahe Füssen entdeckten Beamte einen Kleintransporter, dessen zulässiges Gesamtgewicht und Achslast deutlich überschritten waren.

Am 17. September 2026 kontrollierten Beamte der Bundespolizei bei der Einreise nach Deutschland in Füssen einen offensichtlich überladenen Kleintransporter. Die Beamten der Polizeiinspektion Füssen stellten das Fahrzeug daraufhin sicher.

Bei der anschließenden Verwiegung durch die Verkehrspolizeiinspektion Kempten stellte sich heraus, dass das zulässige Gesamtgewicht um 70,2 Prozent und die zulässige Achslast um 63,3 Prozent überschritten waren. Der Kleintransporter war mit Gemüse und weiteren Lebensmitteln beladen. Zudem fehlte ein Kontrollgerät für die Aufzeichnung der Lenk- und Ruhezeiten.

Wie sich weiter herausstellte, besaß die italienische Transportfirma keine Erlaubnis für den grenzüberschreitenden Gütertransport. Der 53-jährige chinesische Fahrer konnte zudem keinen Herkunftsnachweis für die Lebensmittel tierischer Herkunft vorlegen. Die Ladung musste daraufhin fachgerecht entsorgt werden. Der Fahrer hinterlegte für sich und im Auftrag seiner Firma eine Sicherheitsleistung im vierstelligen Bereich.

Zuständig: Bundespolizei, Polizeiinspektion Füssen, Verkehrspolizeiinspektion Kempten

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