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Heimatmuseum Günzburg zeigt seltene Stadtansichten aus dem Depot

Ab 21. September präsentiert das Heimatmuseum Günzburg in einer neuen Kabinettausstellung rund 120 selten gezeigte Stadtveduten aus mehreren Jahrhunderten.

Das Heimatmuseum Günzburg zeigt ab dem 21. September eine neue Kabinettausstellung mit Stadtansichten unterschiedlicher Künstler, die normalerweise im Depot lagern und nur selten öffentlich zu sehen sind. Zusammengestellt hat die Schau Museumskustos Rudolf Kombosch. Insgesamt umfasst der Bestand rund 120 Stadtveduten aus verschiedenen Jahrhunderten, die die markante Silhouette und die malerischen Häuser Günzburgs zeigen – ein Motiv, das Künstlerinnen und Künstler in den vergangenen 200 Jahren immer wieder aufgegriffen haben.

Bereits am Eingang des Museums empfängt die Besucher ein Bild des schönen Rokokoportals, gemalt von Angelika Böhm. Die Künstlerin war zeitweise als Kunsterzieherin an der Maria-Ward-Schule in Günzburg tätig, bevor sie sich später an den Ammersee zurückzog, um sich dort ganz der Malerei zu widmen. Ein weiteres Werk stammt von Ralf Strassner: Sein Bild strahlt eine fast südländische Stimmung aus und erinnert an Arbeiten von Henri Matisse – eine für Günzburg ungewöhnliche künstlerische Perspektive.

Zu sehen sind zudem bislang nie gezeigte Werke von Maria Braun, darunter eine Zeichnung der Münzgasse, die später als Holzschnitt gedruckt wurde. Weitere Exponate stammen von Xaver Hipp, Friedrich Amberger, Alois Schmatz, Ludwig Willroider, Alexander Dettmar und Gustav Schönleber.

Wer sich persönlich mit Rudolf Kombosch über die Ausstellung austauschen möchte, hat dazu am Samstag, 12. September, von 14 bis 17 Uhr im Museum Gelegenheit. Am Montag, 21. September, findet um 19 Uhr eine öffentliche Midissage bei einem Glas Wein im Rokokosaal des Museums statt. Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es per E-Mail unter museum@rathaus.guenzburg.de oder telefonisch unter 08221/38828.

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