Landtagsabgeordnete Jenny Schack besucht neuen Bürgermeister von Aletshausen
Bei einem Antrittsbesuch in Aletshausen informierte sich die Landtagsabgeordnete Jenny Schack über kommunale Projekte, die Lage örtlicher Unternehmen sowie aktuelle Fragen der Energie- und Rohstoffpolitik.
Die Landtagsabgeordnete Jenny Schack hat den neu gewählten Ersten Bürgermeister von Aletshausen, Martin Veitleder, zu einem Antrittsbesuch getroffen. Veitleder ist als Erster Bürgermeister für Aletshausen sowie die Ortsteile Winzer und Haupeltshofen zuständig. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen Projekte der Gemeinde, die Situation örtlicher Unternehmen und Themen der Energie- und Rohstoffpolitik.
Veitleder stellte Schack die Vorhaben vor, die die Gemeinde in den kommenden Jahren beschäftigen werden. Dazu zählen der Ausbau der Kinderbetreuung, die medizinische Versorgung und die langfristige Sicherung der Wasserversorgung. Konkret plant die Gemeinde, das an den Kindergarten St. Michael angrenzende frühere Pfarrhaus zu erwerben. Das Gebäude soll künftig Sozial- und Büroräume aufnehmen, wodurch der Kindergarten besser strukturiert und effizienter genutzt werden könnte. Für die Einrichtung ergäben sich dadurch zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten, sollten künftig weitere Räume für Betreuung, Verwaltung oder begleitende Angebote benötigt werden.
Auch der Pfarrhof im Ortsteil Winzer soll nach derzeitigen Überlegungen in Gemeindebesitz übergehen. Dort ist gegenwärtig die Projekt Hoch 4 Energy GmbH ansässig, die Photovoltaik-, Energie- und Infrastrukturprojekte von der Planung und Optimierung bis zur Zertifizierung begleitet. Bereits in Umsetzung befindet sich nach Angaben Veitleders der Bau eines neuen Brunnens, mit dem die Wasserversorgung der Gemeinde dauerhaft gesichert werden soll.
„Gerade bei Kinderbetreuung, ärztlicher Versorgung und kommunaler Infrastruktur geht es um Entscheidungen, die den Alltag der Menschen unmittelbar betreffen“, sagte Schack.
Bei einem weiteren Termin besuchte die Abgeordnete die Gutmann Anlagentechnik in Aletshausen und informierte sich über die Lage des produzierenden Betriebs. Das Unternehmen ist seit Jahrzehnten im Maschinen- und Anlagenbau tätig und fertigt Präzisionsteile sowie Baugruppen für verschiedene Branchen, darunter die Rüstungs-, Automobil-, Anlagen- und Luftfahrtindustrie. Diese breite Aufstellung, verbunden mit moderner Fertigung und eigener Ausbildung, soll das Unternehmen auch im schwieriger werdenden internationalen Wettbewerb zukunftsfähig machen.
Im Gespräch ging es zudem um die Abhängigkeit der Industrie von seltenen Erden und weiteren kritischen Rohstoffen sowie um die Belastungen durch hohe und schwer kalkulierbare Energiekosten. Schack ist Mitglied des Wirtschaftsausschusses des Bayerischen Landtags und dort unter anderem für Energiepolitik zuständig.
Beim anschließenden Besuch der Projekt Hoch 4 Energy GmbH in Winzer fragte Schack gezielt nach den praktischen Hürden bei Energieprojekten. Themen waren Genehmigungsverfahren, Netzanbindungen, Speichermöglichkeiten und die wirtschaftliche Umsetzung. „Wer über Energiepolitik entscheidet, muss wissen, was bei den Betrieben tatsächlich ankommt“, sagte Schack. „Planungs- und Genehmigungsverfahren müssen schneller werden. Unternehmen brauchen planbare Energiepreise und einen Stromnetzausbau, der mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien Schritt hält.“



