Phishing-Betrug beim Onlinebanking: 57-Jähriger aus Krumbach verliert fünfstelligen Betrag
Ein gefälschter Bankbrief mit QR-Code und ein täuschend echt wirkender Anruf verhalfen bislang unbekannten Tätern zu einem fünfstelligen Betrag vom Konto eines Krumbacher Bürgers.
Am Montag, 31. August 2026, erschien ein 57-jähriger Mann bei der Polizeiinspektion Krumbach und erstattete Anzeige wegen Betrugs im Zusammenhang mit Onlinebanking. Zuvor hatte er einen Brief erhalten, der vermeintlich von seiner Hausbank stammte. Darin wurde er aufgefordert, den Zugang zu seinem Onlinebanking neu zu verifizieren.
Der Geschädigte nutzte einen im Brief abgedruckten QR-Code und wurde dadurch auf eine Internetseite geleitet, die der echten Seite seiner Hausbank täuschend ähnlich sah. Auf dieser gefälschten Seite gab er seine Onlinebanking-Zugangsdaten ein.
Kurz darauf erhielt er einen Anruf eines unbekannten Täters, der sich als Mitarbeiter der Hausbank ausgab. Auch die angezeigte Telefonnummer entsprach augenscheinlich einer echten Rufnummer der Bank. Der Anrufer überzeugte den Geschädigten, mehrere Transaktionen freizugeben, mit dem Versprechen, dass dadurch der Zugang wieder legitimiert werde.
Einen Tag später stellte der Mann fest, dass von seinen Konten ein mittlerer fünfstelliger Betrag auf fremde Konten überwiesen worden war. Die betroffenen Konten wurden umgehend gesperrt. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei Memmingen übernommen.



