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Donauwörth: Rentner erkennt falsche Polizeibeamtin und verhindert Trickbetrug

Eine unbekannte Anruferin gab sich als Polizeibeamtin aus, um einen Rentner aus dem Raum Donauwörth zu betrügen – der Mann reagierte jedoch richtig und verständigte die echte Polizei.

Am 1. September 2026 erhielt ein Rentner aus dem Raum Donauwörth gegen 16:25 Uhr einen Telefonanruf einer bislang unbekannten Täterin. Die Anruferin gab sich fälschlicherweise als Polizeibeamtin aus und behauptete wahrheitswidrig, in der Nachbarschaft des Angerufenen sei eingebrochen worden.

Der Mann erkannte die Betrugsabsicht jedoch umgehend und verständigte parallel zum laufenden Telefonat die echte Polizei. Die Anruferin bemerkte dies und legte kommentarlos auf. Zu einem Beute- oder Vermögensschaden kam es dadurch nicht.

Beamte der Polizeiinspektion Donauwörth leiteten ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf versuchten Banden- und gewerbsmäßigen Betrug ein. Der Angerufene besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit.

Aufgrund einer anhaltend hohen Zahl gemeldeter Schockanrufe rät die Polizei Donauwörth zu besonderer Vorsicht: Die Polizei fordert am Telefon niemals die Herausgabe von Bargeld, Wertsachen oder Kontodaten. Wenn ein Anrufer Details zu den Vermögensverhältnissen wissen möchte oder von angeblichen Einbrüchen in der Nähe berichtet, sollte sofort aufgelegt werden. Bei Verdachtsmomenten sollte die Polizei unter der offiziellen Notrufnummer 110 kontaktiert werden – dabei sollte die Nummer stets selbst neu gewählt werden und nicht die Rückruffunktion beziehungsweise Wahlwiederholung des Telefons genutzt werden, um nicht erneut bei den Betrügern zu landen. Unbekannten Personen am Telefon sollten grundsätzlich keine Auskünfte über die finanzielle Situation, die Wohnverhältnisse oder andere persönliche Daten gegeben werden.

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