Falschfahrer auf der B28 bei Senden verursacht Gefahr – Fahrer auf A7 gestoppt
Ein polnischer Klein-Lkw-Fahrer war entgegen der Fahrtrichtung auf der B28 unterwegs und konnte nach seiner Flucht auf der A7 angehalten werden.
Am frühen Freitagmorgen gegen 00:44 Uhr ging bei der Verkehrspolizei Günzburg die Meldung ein, dass auf der B28 kurz vor dem Autobahndreieck Hittistetten ein Falschfahrer auf der Richtungsfahrbahn Ulm entgegen der Fahrtrichtung unterwegs sei. Wegen des in falscher Richtung fahrenden Klein-Lkw mussten mehrere Verkehrsteilnehmer abbremsen und ausweichen.
Der Fahrer des polnischen Klein-Lkw bemerkte offenbar seinen Fehler und wendete auf der Autobahn. Einer der gefährdeten Verkehrsteilnehmer folgte dem daraufhin richtig fahrenden Fahrzeug bis zur Anschlussstelle Senden, wo der Klein-Lkw die Autobahn verließ, um anschließend auf der korrekten Seite in Richtung Autobahndreieck weiterzufahren.
Im Rahmen einer polizeilichen Fahndung konnte der Klein-Lkw schließlich auf der A7 angehalten werden. Die Auswertung der digitalen Tachodaten ergab, dass der Fahrer wohl an der Anschlussstelle Neu-Ulm Mitte falsch aufgefahren war. Wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs musste der 54-jährige polnische Fahrer eine Sicherheitsleistung im unteren vierstelligen Bereich hinterlegen.
Die Verkehrspolizei Günzburg bittet mögliche weitere gefährdete Verkehrsteilnehmer, sich unter der Telefonnummer 08221 919-311 zu melden.



