Landkreis Donau-RiesRegionalnachrichten

Nach Motorradunfall mit Reh: Autofahrerin soll verletztem Fahrer nicht geholfen haben

Nach einem schweren Wildunfall auf der Staatsstraße 2214 ermittelt die Polizei gegen eine 31-jährige Frau, die dem verletzten Motorradfahrer keine Hilfe geleistet haben soll.

Nach einem schweren Motorradunfall im Bereich Fünfstetten im Landkreis Donau-Ries hat die Polizeiinspektion Donauwörth im Rahmen von Zeugenermittlungen eine Tatverdächtige ermittelt. Der Vorfall hatte sich bereits am 8. Juli 2026 ereignet.

Ein 61-jähriger Motorradfahrer war auf der Staatsstraße 2214 zwischen Wemding und Monheim mit einem Reh kollidiert und dabei schwer gestürzt. Er erlitt unter anderem mehrere Rippenbrüche sowie Lungenverletzungen. Der Mann besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass um 2.55 Uhr eine 31-jährige Autofahrerin an der Unfallstelle vorbeigefahren war, ohne dem gestürzten und hilflosen Mann Beistand zu leisten. Die Beschuldigte hat die italienische Staatsangehörigkeit.

Gegen die 31-Jährige wurde am 26. August 2026 ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unterlassenen Hilfeleistung eingeleitet. Die Polizeiinspektion Donauwörth führt die weiteren Ermittlungen in dem Fall.

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