Flughafen Memmingen: Drei Reisenden wird Einreise nach Deutschland verweigert
Am Flughafen Memmingen wurden am Mittwoch drei Personen aus Nordmazedonien und Georgien zurückgewiesen, gegen zwei von ihnen leiteten die Beamten zudem ein Strafverfahren ein.
Am Flughafen Memmingen in Memmingerberg wurde am Mittwoch insgesamt drei Personen die Einreise nach Deutschland verweigert. Die Reisenden waren aus Skopje in Nordmazedonien sowie aus Kutaisi in Georgien angereist und erfüllten laut Bundespolizei jeweils nicht die notwendigen Einreisevoraussetzungen.
Bei der Kontrolle eines 24-jährigen Mazedoniers stellten die Beamten fest, dass er die visafreie Aufenthaltszeit als Tourist bereits um 75 Tage überschritten hatte. Neben der Zurückweisung wurde gegen ihn ein Strafverfahren wegen versuchter unerlaubter Einreise eingeleitet. Zudem muss er mit einem mehrjährigen Einreiseverbot für den Schengenraum rechnen.
Ein 36-jähriger Georgier machte im Rahmen einer Befragung nach Angaben der Bundespolizei unplausible Angaben. Weitere Ermittlungen ergaben, dass er bereits in der Vergangenheit ohne gültiges Visum einer Beschäftigung in Deutschland nachgegangen war. Auch bei seiner erneuten Einreise wollte er die Arbeit an derselben Stelle wieder aufnehmen, verfügte jedoch weiterhin nicht über ein Visum. Auch gegen ihn wurde neben der Zurückweisung ein Strafverfahren wegen versuchter unerlaubter Einreise eingeleitet und ein Einreiseverbot erwirkt.
Alle drei betroffenen Personen sollen Deutschland mit den nächstmöglichen Flügen wieder verlassen. Zuständig für den Einsatz war die Bundespolizeiinspektion Memmingen.



