Schwabmünchen und Graben: Vier Schockanrufe am Dienstagabend durchschaut
Wie die Polizei berichtet, erkannten alle Angerufenen die Betrugsversuche rechtzeitig, sodass kein Schaden entstand.
Am Dienstagabend (20.10.2026) kam es in Schwabmünchen und Graben zu mehreren Betrugsversuchen durch sogenannte Schockanrufe. Insgesamt wurden bei der Polizeiinspektion Schwabmünchen vier solcher Anrufe angezeigt. Darin wurde behauptet, dass nahestehende Verwandte schwere Verkehrsunfälle verursacht hätten oder sich selbst im Krankenhaus befänden.
Deshalb sei nun sofort ein hoher Bargeldbetrag für eine Kaution oder eine medizinische Behandlung erforderlich, hieß es in den Anrufen. Die Anrufer gaben sich dabei selbst als Polizeibeamte beziehungsweise Ärzte aus. Da die Angerufenen den jeweiligen Betrugsversuch durchschauten, entstand in allen Fällen kein Schaden.
Die Polizeiinspektion Schwabmünchen hat die Ermittlungen wegen dieser Betrugsversuche aufgenommen. Sie gibt unter anderem folgende Tipps:
Legen Sie sofort auf! Beenden Sie das Telefonat sofort, sobald Geldforderungen gestellt werden. Überprüfen Sie Angaben persönlich durch telefonische Nachfrage bei der Behörde oder den jeweiligen Angehörigen unter der Ihnen bekannten Telefonnummer.
Medizinische Notfallbehandlungen werden sofort durchgeführt und nicht von vorherigen Zahlungen abhängig gemacht. Krankenhäuser verlangen niemals die Bezahlung per Vorkasse, Bargeld oder Wertsachen. Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
Übergeben Sie nie Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen und lassen Sie niemals unbekannte Personen in Ihre Wohnung. Verständigen Sie bei verdächtigen Feststellungen umgehend den polizeilichen Notruf 110. Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit.



