Acht Zurückweisungen am Flughafen Memmingen: Einreise verweigert
Warum acht Passagieren am Freitag die Einreise nach Deutschland verwehrt wurde, schildert die Grenzpolizei.
Am Flughafen Memmingen in Memmingerberg wurde im Verlauf des Freitags insgesamt acht Passagieren aus unterschiedlichen Gründen die Einreise in die Bundesrepublik Deutschland verweigert. Das teilte die Grenzpolizeiinspektion (GPI) Memmingen mit.
Eine 25-jährige Georgierin wollte aus Kutaisi (Georgien) einreisen. Da sie für ihre geplante Arbeitsaufnahme keinen Aufenthaltstitel vorweisen konnte, wurde ihr die Einreise verweigert, und sie musste die Heimreise antreten.
Ebenfalls zurückgewiesen wurden ein 52-jähriger Serbe und ein 53-jähriger Nordmazedonier. Sie planten jeweils einen Aufenthalt zu touristischen Zwecken. Hierfür stehen ihnen jedoch in einem Zeitraum von 180 Tagen nur 90 Tage zur Verfügung, die beide bereits vollständig genutzt hatten.
Auch drei Georgier durften nicht einreisen. Zur Legitimierung ihres vermeintlich touristischen Aufenthaltszwecks legten sie Buchungen und Reservierungen vor, die bereits alle storniert waren. Die Hintergründe konnten sie nicht plausibel darlegen und wurden zurückgewiesen.
Zudem versuchten zwei Albanerinnen, mit einem Flug aus Tirana (Albanien) einzureisen. Sie konnten keinen plausiblen Aufenthaltszweck nennen und äußerten sich im Verlauf der Kontrolle widersprüchlich, sodass kein plausibler Aufenthaltsgrund festgestellt werden konnte. Auch sie mussten die Heimreise antreten.
Zuständig: Grenzpolizeiinspektion Memmingen



