News Autobahn A7Regionalnachrichten

Rücksichtsloser Fahrer auf A7 gestoppt: Ermittlungen wegen verbotenen Kfz-Rennens

Ein 35-jähriger Autofahrer soll auf der A7 zwischen Ulm und Berkheim mehrfach andere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben, bevor ihn die Polizei stoppen konnte.

Am Sonntagmittag zwischen 11:00 Uhr und 11:30 Uhr gingen bei der Polizei im Bereich Ulm sowie in der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West mehrere Notrufe wegen eines gefährlich fahrenden Pkw auf der Bundesautobahn 7 in Fahrtrichtung Süden ein.

Eine Streife der Autobahnpolizeistation Memmingen konnte den gesuchten Wagen schließlich an der Anschlussstelle Berkheim anhalten und kontrollieren. Am Steuer saß ein 35-jähriger litauischer Fahrzeugführer, der bereits im Bereich Ulm und später im Bereich Senden durch seine rücksichtslose Fahrweise aufgefallen war. Nach Angaben der Polizei nötigte er andere Verkehrsteilnehmer und überholte diese mehrfach rechts über den Seitenstreifen.

Erste Zeugen wurden noch vor Ort zu dem Vorfall befragt. Die zuständige Staatsanwaltschaft ordnete eine Sicherheitsleistung in mittlerer vierstelliger Höhe an. Gegen den Mann, der über keinen festen Wohnsitz in Deutschland verfügt, wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet.

Aufgrund der Fahrweise des roten Pkw geht die Polizei von weiteren Geschädigten auf der A7 aus. Betroffene werden gebeten, sich telefonisch unter der Nummer 08331 100-311 bei der Autobahnpolizeistation Memmingen zu melden.

Ähnliche Artikel

Werbeblock erkannt

Sie können untere Nachrichten und Meldungen nur mit deaktiviertem Webeblocker lesen. Wir stellen unsere Meldungen für sie kostenfrei zur Verfügung, dann ist es nur fair, wenn wir mit Werbung uns versuchen, zu finanzieren.