Flughafen Memmingen: Grenzpolizei verweigert drei Personen die Einreise
Gefälschte Rückflugtickets, eine nicht existierende Hotelbuchung und ein überschrittener Aufenthalt im Schengenraum führten am Montag zu drei Einreiseverweigerungen.
Am Montag haben Beamte der Grenzpolizei Memmingen am Flughafen Memmingen in Memmingerberg drei Personen die Einreise verweigert. Das teilte die Grenzpolizeiinspektion Memmingen-Flughafen (GPI Memmingen-Flughafen) mit.
Ein 51-jähriger georgischer Mann landete mit einem Flug aus Kutaisi am Flughafen Memmingen. Die Beamten stellten fest, dass er gefälschte Rückflugtickets sowie eine nicht existierende Hotelbuchung vorlegte. Zudem arbeitete er bereits unerlaubt in Deutschland. Die Polizei leitete Verfahren wegen Urkundenfälschung und Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz ein. Der Mann reiste in sein Heimatland zurück und erhielt ein zweijähriges Einreiseverbot.
Ein 19-jähriger ukrainischer Mann kam mit einem Flug aus Dublin am Flughafen Memmingen an. Die Grenzbeamten stellten fest, dass er bereits 132 Tage im Schengenraum verbracht hatte. Die Polizei wies ihn mit dem nächsten Flug nach Irland zurück.
Ein 31-jähriger albanischer Mann landete mit einem Flug aus Tirana. Die Befragung ergab Hinweise darauf, dass er bereits für eine Gartenbaufirma gearbeitet hatte. Die Polizei leitete ein Strafverfahren nach dem Aufenthaltsgesetz ein. Der Mann reiste in sein Heimatland zurück.



