Landkreis Donau-RiesRegionalnachrichten

Online-Betrug: Polizei Donauwörth registriert mehrere Anzeigen wegen Warenbetrug

Von der falschen Spielwarenbestellung bis zum Fakeshop für Matratzen – die Polizei Donauwörth verzeichnet gleich mehrere Fälle von Online-Betrug.

Bei der Polizeiinspektion Donauwörth sind am 7. September 2026 mehrere Online-Anzeigen wegen unterschiedlicher Betrugsdelikte eingegangen. Die Polizei nennt exemplarisch vier Fälle, in denen Käuferinnen und Käufer beim Online-Handel getäuscht wurden.

Eine Frau aus Riedlingen hatte auf einer deutschlandweit bekannten Kleinanzeigenplattform Spielwaren im Wert von rund 135 Euro gekauft und den Betrag per Echtzeitüberweisung im Voraus bezahlt. Nach der Zahlung wurden sämtliche Inserate des Verkäufers gelöscht, und es erschien eine Betrugswarnung. Eine Lieferung der Ware erfolgte nicht.

Ein Mann aus Schäfstall zeigte an, dass über sein Benutzerkonto bei einem Videostreaming-Dienst unberechtigte Bestellungen getätigt worden waren. Zusätzlich erhielt er eine Zahlungsaufforderung eines Inkassounternehmens über knapp 40 Euro für Käufe, die er nicht selbst vorgenommen hatte.

Eine Frau aus Donauwörth erwarb über eine Internetplattform von einer Privatperson ein Nintendo-Konsolenspiel für etwa 20 Euro und bezahlte per PayPal-Freundezahlung. Die Ware blieb aus, und der Verkäufer reagierte nicht mehr auf Nachrichten.

Ein Mann aus Tapfheim bestellte auf einer Internetseite eine Matratze für rund 85 Euro und überwies den Betrag ebenfalls als Vorkasse. Weder eine Bestellbestätigung noch die Ware trafen ein. Nach Angaben der Polizei gibt es zu dieser Website deutliche Hinweise auf einen sogenannten Fakeshop.

In allen genannten Fällen leiteten die Beamten der Polizeiinspektion Donauwörth strafrechtliche Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Warenbetrug beziehungsweise Fälschung beweiserheblicher Daten gegen unbekannt ein. Alle Geschädigten besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit.

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