Aktuelle Nachrichten aus dem Landkreis Donau-RiesRegionalnachrichten

Zwei Wildunfälle im Landkreis Donau-Ries – Rund 8.500 Euro Sachschaden

Bei zwei getrennten Wildunfällen im Bereich der Polizeiinspektion Donauwörth kollidierten Autofahrer mit einem Reh und einem Biber, beide Tiere flüchteten verletzt.

Im Dienstbereich der Polizeiinspektion Donauwörth ereigneten sich am 24.09.2026 zwei polizeilich aufgenommene Wildunfälle. Der entstandene Gesamtsachschaden beläuft sich auf rund 8.500 Euro.

Um 06.30 Uhr befuhr ein 47-jähriger Autofahrer die Staatsstraße 2215 (Donautalstraße) von Altisheim in Richtung Donauwörth, als auf freier Strecke ein Reh von links die Fahrbahn überquerte. Das Tier wurde frontal erfasst und lief anschließend verletzt nach rechts weiter. Der Fahrer besitzt die ungarische Staatsangehörigkeit.

Bereits um 05.15 Uhr war ein 44-jähriger Autofahrer mit deutscher Staatsangehörigkeit auf der Ortsverbindungsstraße von Brünsee in Richtung Marbach unterwegs. Kurz nach der zweiten Abfahrt nach Marbach kollidierte er mit einem Biber, der nach der Kollision in Richtung Wörnitz weiterlief. In beiden Fällen wurden die zuständigen Jagdpächter zur Nachsuche verständigt. Die beiden Fahrzeugführer blieben bis auf einen Schreck unverletzt.

Wie die Polizeiinspektion Donauwörth mitteilt, wurden ihr in den vergangenen Wochen von der Jägerschaft mehrere Fälle gemeldet, in denen verletzte Wildtiere nach Unfällen zurückgelassen wurden. Die teils erheblich verletzten Tiere konnten dadurch – wenn überhaupt – erst nach vielen Stunden von den zuständigen Jagdausübungsberechtigten von ihrem Leid erlöst werden. Exemplarisch war dies am 23.09.2026 auf der Ortsverbindungsstraße Hafenreut-Buchdorf der Fall, wo ein bewegungsunfähiger, noch lebender Jungfuchs unter anderem mit einer gebrochenen Hüfte neben der Fahrbahn aufgefunden wurde.

Sollte eine Meldung nicht oder erheblich verspätet eingehen, wird polizeilicherseits Anzeige erstattet. Die Polizeiinspektion Donauwörth appelliert daher erneut daran, nach einem Wildunfall unverzüglich entweder die Polizei oder den zuständigen Jagdpächter zu kontaktieren.

Ähnliche Artikel

Werbeblock erkannt

Sie können untere Nachrichten und Meldungen nur mit deaktiviertem Webeblocker lesen. Wir stellen unsere Meldungen für sie kostenfrei zur Verfügung, dann ist es nur fair, wenn wir mit Werbung uns versuchen, zu finanzieren.