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A96 im Unterallgäu: Sieben Handyverstöße bei Videokontrollen

Die Autobahnpolizei ahndete bei Videokontrollen mehrere Verstöße, darunter Handynutzung am Steuer, eine fehlende Fahrerlaubnis und eine Geschwindigkeitsüberschreitung.

Beamte der Autobahnpolizeistation Memmingen haben am Donnerstagvormittag bei Videokontrollen auf der A96 im Landkreis Unterallgäu mehrere Verkehrsverstöße geahndet.

Sieben Fahrzeugführer im Alter von 30 bis 67 Jahren nutzten während der Fahrt ihr Mobiltelefon. Sie erhielten jeweils ein Bußgeld im niedrigen dreistelligen Bereich und einen Punkt im Fahreignungsregister. Zwei Fahrer mussten das zu erwartende Bußgeld sofort bezahlen, da sie keinen festen Wohnsitz in Deutschland hatten.

Ein 38-jähriger türkischer Lkw-Fahrer konnte bei der Kontrolle zudem keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen. Gegen ihn leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein. Er musste sein Fahrzeug abstellen. Ein Ersatzfahrer übernahm den Transport.

Ein 67-jähriger deutscher Pkw-Fahrer war mit einem Anhänger in Richtung Lindau unterwegs und überschritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 21 km/h. Ihn erwarten ein Bußgeld im niedrigen dreistelligen Bereich und ein Punkt im Fahreignungsregister.

Bei einem 57-jährigen rumänischen Pkw-Fahrer stellten die Beamten außerdem fest, dass er seinen Wohnsitz trotz eines mehr als fünfmonatigen Aufenthalts im Landkreis Unterallgäu nicht bei der zuständigen Meldebehörde angemeldet hatte. Gegen ihn wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Die Meldung stammt von der APS Memmingen.

Zuständig: Autobahnpolizeistation Memmingen (APS Memmingen)

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