Landkreis Donau-RiesRegionalnachrichten

Drei Wildunfälle im Landkreis Donau-Ries: Rund 19.500 Euro Sachschaden

Im Bereich der Polizeiinspektion Donauwörth kam es innerhalb von zwei Tagen zu drei Zusammenstößen zwischen Autos und Rehen, bei denen ein Fahrzeug abgeschleppt werden musste.

Im Dienstbereich der Polizeiinspektion Donauwörth ereigneten sich am 10. und 11. September 2026 drei polizeilich aufgenommene Wildunfälle. Der geschätzte Gesamtsachschaden beläuft sich auf rund 19.500 Euro.

Der erste Unfall geschah gegen 4.45 Uhr: Ein 29-jähriger Autofahrer befuhr mit seinem Pkw die Ortsverbindungsstraße von Ebermergen in Richtung Wörnitzstein. Etwa 500 Meter nach dem Ortsausgang Ebermergen kreuzte ein Reh die Fahrbahn und wurde frontal von dem Fahrzeug erfasst. Das verletzte Tier sprang anschließend in einen angrenzenden Acker.

Bei einem weiteren Unfall gegen 20.30 Uhr befuhr eine 63-jährige Autofahrerin die Harburger Straße von Wemding in Richtung Gosheim. Auf Höhe der Einmündung zur Industriestraße kollidierte sie ebenfalls mit einem die Fahrbahn kreuzenden Reh. Das Tier verendete an der Unfallstelle und wurde von der Fahrerin an den rechten Fahrbahnrand gelegt. Ihr Pkw war nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Der dritte Wildunfall ereignete sich gegen 20.17 Uhr auf der Ortsverbindungsstraße von Monheim in Richtung Wittesheim. Ein 66-jähriger Autofahrer erfasste dort ein von links auf die Fahrbahn laufendes Reh. Da das Tier noch lebte, verständigten die aufnehmenden Polizeibeamten den zuständigen Jagdpächter.

Alle drei beteiligten Fahrzeugführer blieben bis auf einen Schreck unverletzt. Sie besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit.

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