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Schwerer Unfall an Kreuzung bei Alerheim: Zwei Verletzte, rund 41.000 Euro Schaden

An der Kreuzung der Staatsstraße 2221 mit der K DON 10 bei Alerheim sind am Freitagnachmittag drei Fahrzeuge zusammengestoßen, wobei ein Fahrer schwer verletzt wurde.

Bei einem schweren Verkehrsunfall an der Kreuzung der Staatsstraße 2221 mit der K DON 10 bei Alerheim sind am Freitagnachmittag gegen 14.55 Uhr zwei Menschen verletzt worden, einer davon schwer. Der Sachschaden wird auf rund 41.000 Euro geschätzt. Insgesamt waren drei Pkw an dem Unfall beteiligt.

Ein 47-jähriger Autofahrer war auf der K DON 10 von Rudelstetten kommend unterwegs und hielt zunächst an einem Stoppschild an. Zur gleichen Zeit warteten auf den Abbiegespuren der Staatsstraße 2221 mehrere Lastwagen und Pkw, die wegen des hohen Verkehrsaufkommens nicht abbiegen konnten. Ein aus Richtung Heroldingen kommender Verkehrsteilnehmer verringerte seine Geschwindigkeit, um den wartenden Fahrzeugen das Abbiegen zu ermöglichen. Da die übrigen Verkehrsteilnehmer dies jedoch nicht erkannten oder ihnen die Verkehrslage zu unsicher erschien, blieben sie stehen.

Der 47-Jährige nutzte die vermeintliche Lücke und fuhr von der K DON 10 aus in Richtung Alerheim in die Kreuzung ein. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Pkw einer 53-jährigen Frau, die von Fessenheim kommend auf der Staatsstraße in Richtung Möttingen unterwegs und durch einen der wartenden Lastwagen verdeckt gewesen war. Die Fahrerin prallte frontal in die Beifahrerseite des einfahrenden Fahrzeugs. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Wagen des 47-Jährigen über die Kreuzung in den Straßengraben und anschließend gegen einen Baum geschleudert. Der Pkw der 53-Jährigen kam im Kreuzungsbereich zum Stillstand und kollidierte dort noch mit einem dritten, von Alerheim kommenden Fahrzeug, das an der Kreuzung wartete.

Der mutmaßliche Unfallverursacher wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er kam anschließend mit einem Rettungswagen mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus nach Donauwörth. Die 53-jährige Fahrerin des zweiten Pkw wurde leicht verletzt und mit einem weiteren Rettungswagen zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus nach Nördlingen gebracht. Der dritte Beteiligte blieb unverletzt.

An den ersten beiden Fahrzeugen entstand jeweils ein wirtschaftlicher Totalschaden, am dritten Pkw ein Frontschaden. Alle drei Fahrzeuge mussten von verschiedenen Abschleppunternehmen abtransportiert werden. Für die Bergung des Verletzten und der Fahrzeuge musste die Staatsstraße vorübergehend vollständig gesperrt werden.

Vor Ort waren neben dem Einsatzleiter Rettungsdienst und dem Kreisbrandmeister ein Notarzt, zwei Rettungswagen sowie die Feuerwehren aus Alerheim, Möttingen und Rudelstetten im Einsatz. Auch die Polizei war vor Ort. Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte an dem Einsatz beteiligt.

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