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Pasing-Obermenzing: Falsche Telekom-Mitarbeiter stehlen Schmuckschatulle bei Seniorin

Zwei unbekannte Männer verschafften sich als angebliche Telekom-Mitarbeiter Zutritt zur Wohnung einer über 80-Jährigen – das Fehlen der Schmuckschatulle fiel erst Tage später auf.

Zwei bislang unbekannte Männer, die sich als Mitarbeiter der Telekom ausgaben, haben sich in Pasing-Obermenzing Zutritt zur Wohnung einer über 80-jährigen Frau verschafft. Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei der Frau um eine Münchnerin mit deutscher Staatsangehörigkeit. Der Besuch fand am Dienstag, 20.10.2026, gegen 10:00 Uhr statt.

Unter dem Vorwand, Arbeiten in der Wohnung durchführen zu müssen, gelangten die beiden unbekannten Täter in die Räumlichkeiten. Während ihres Aufenthalts hielten sie sich zeitweise unbeobachtet in der Wohnung auf.

Am Sonntag, 25.10.2026, bemerkte die Seniorin das Fehlen einer Schmuckschatulle. Der entstandene Vermögensschaden liegt im mittleren vierstelligen Bereich.

Am Montag, 26.10.2026, gegen 10:00 Uhr, verständigte die Tochter der über 80-Jährigen den Polizeinotruf 110. Eine Täterbeschreibung war der Seniorin nicht mehr möglich. Das Kommissariat 55 des Polizeipräsidiums München hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf: Die Ermittler fragen, wer im angegebenen Zeitraum im Bereich der Volmstraße, Varnhagenstraße, Scapinellistraße und Haberlandstraße (Pasing) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 55, unter der Telefonnummer 089 2910-0 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hinweis der Münchner Polizei: Die Kriminalpolizei warnt insbesondere ältere Menschen dringend davor, angebliche Heizungsmonteure, Stromableser, Sanitärinstallateure oder ähnliche Personen in die Wohnung einzulassen, wenn nicht bekannt ist, dass eine entsprechende Verbraucherablesung für das Wohnanwesen anberaumt ist. Auch bei vermeintlichen Schadensfällen, wie zum Beispiel behaupteten Wasserrohrbrüchen, sollte man zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken überprüfen lassen, ob entsprechende Behauptungen der Wahrheit entsprechen.

Die Polizei betont: Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit. Ein berechtigter Handwerker werde für Nachfragen stets Verständnis haben.

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